Slovanskä Ltpa.
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beschloß die Adresse wie die Unterschriften durch die Zeitungen zu ver-öffentlichen, jene Adressen die nicht mehr abgeschickt werden konnten inihrem Archiv zu hinterlegen. Die Angelegenheit des Janeöek'schen Frei-Corps kam sodann an die Reihe, welchem eine neue Unterstützung von150 fl. zugewcndet werden sollte. Jetzt erhob sich Vävra mit der Fragewas für Schritte der Verein für den Fall seiner Auflösung durch dieRegierung unternehmen solle? Er beantragte Vorbereitungen zu treffendaß sich die Slovanskä Lipa aus einem politischen Verein in einennationalen umwandle. 8ebek fiel ihm in der Hauptsache bei und meintedaß für den Zweck der Sicherstellung geringe Aenderungen in denStatuten, namentlich im Z. 1, genügen würden; statt „Wahrung desconstitutionalen Princips auf breitester Basis" setze man: „Entwicklungder constitutionalen Principien innerhalb der gesetzlichen Gränzcn"; wennman dies unterlasse habe die Regierung einen Anhaltspunkt die Linden-Vcreine aufzulöscn. Gegen ihn traten Gauö Gabriel Kncdlhnns-Liblin-sk^ auf, letzterer Redacteur des radicalen „Vevsrni list" und einerder entschiedensten Gesinnungsgenossen Havliöek's; sic meinten, wenn dieRegierung die Auflösung der Linden-Vercine beschloßen habe, werde sieeine Statuten-Acnderung daran nicht hindern. Tieftrunk schlug die Her-ausgabe einer Flugschrift vor, welche die Thätigkeit des Reichstages ans-einandersctzen und eine kritische Gegenüberstellung der vom Constitutions-Ausschuße entworfenen und der octroyirten Verfassung liefern sollte.Sein Antrag wurde als iu diesem Augenblicke der allerbedenklichste ab-gelchnt, da ja dies dem Ministerium die willkommenste Handhabe bietenwürde das ins Werk zu setzen was man doch vermieden wissen wolle.Zuletzt einigte man sich in dem Beschlüße die Schritte der Regierungabzuwartcn und darnach sein Verhalten einznrichten. „Lieber es daraufankommen lassen daß mau uns mit Gewalt auseinandertrcibt", sagteGabriel; „wir werden mindestens würdig fallen; dann wird auch dieZeit sein uns neu zu constituircn."
Um auf die Huldigung für die Todten am 13. März eine für dieLebenden, auf die kirchliche Feier eine weltliche folgen zu lassen, wurdefür den Abend des 14. ein Fackelzug zu Ehren der Abgeordneten an-gekündigt. Borrosch wohnte iu einer etwas beengten Gasse, cs wurdedarum beschlossen daß er sich bei Riegcr cinfinden sollte, dessen -Fensterauf den Kohlmarkt, einen großen breiten Platz hinausgingenDieVeranstalter der Festlichkeit hatten nicht unterlassen dem Stadtverordneten-