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III. 21. Auflösung des constituirende» Reichstages.
einer kleinen Anhöhe. „Jetzt leben Sie wohl!" sagte Frankl. „Ich kehrezur Stadt zurück. Wenn Sie da oben anlangen werden und ein Gefährteerblicken, so ist es das für Sie bestellte; es enthält die nothwendigstenKleidungsstücke. Geben Sie mir mit dem Stocke ein Zeichen." Manumarmte sich. „Werden wir uns Wiedersehen?" sprach Füstcr und reichteseinem Retter aus der Gefahr thränend die Hand. Frankl sah dem müh-selig emporschreitenden Manne nach, bis dieser die Höhe erreicht hatteund das verabredete Zeichen gab^'^).
Frankl fand sich abermals in der Wohnung Fischhof's ein, den ermit dem Ordnen seiner Papiere, mit dem Einpacken seiner Kleider undBücher beschäftigt fand. „Ich bleibe heute noch hier", sagte Fischhof,„damit es nicht den Anschein habe als ob ich geflohen sei." Er gingdann ans um Abschiedsbesuche in der Stadt zu machen und bat Frankldie kommende Nacht das Schlafzimmer mit ihm zu theilen damit er, fallssich mit seiner Person etwas ereignen sollte, einen Zeugen habe.
Ebenso wenig wollten Schuselka und Borrosch von Flucht etwaswissen, obwohl auch sie, namentlich der erstere, meinten es möchte nachihnen gefahndet werden, was aber von Anfang bis zuletzt nicht derFall war.
Als dem Grafen Huhn gemeldet wurde, daß einige der Compro-mittirten entwischt seien, bat er auf telegraphischem Wege um weitereBerhaltungsbefehle.
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Um 3 Uhr nachmittags fand in einem Saale des Vrblk'schen Gast-hauses in Krcmsier die verabredete Zusammenkunft des slavischen Clubsstatt. Es fanden sich aber auch mehrere deutsch-böhmische Abgeordnetesowie Mitglieder der Linken und des linken Centrums ein oder erklärtensich nachträglich bereit den Beschlüßen der Versammelten beizutreten,darunter Hornbostel Szäbel Schmitt Pillersdorff Halter Wiser PfretschnerHnimcrl Borrosch. Daß die Stimmung eine sehr aufgeregte und dieheftigsten Reden zu vernehmen waren, läßt sich denken. Von Ricger sollunter anderm das Wort gefallen sein: „Wir haben jetzt nur noch eineHoffnung: Frankfurt! In acht Tagen lasse ich mich in die deutscheNational-Versammlung wählen!" Ein Witzling meinte, das erinnere anden Beschluß des Verriua, nachdem der Freiheitstraum geschwunden, der