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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Stadion und Helfert nach Olmnz.

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mögen sehr richtige Ansichten sein; allein ich habe ganz bestimmte Weisungenvan denen ich nicht abgehen kann, es wäre denn Fürst Schwarzenbergbesetzte es."" Stadion erklärte daß ohnedies seine Absicht sei unver-weilt nach Olmüz zu fahren und dort mit dem Minister-Präsidenten zusprechen. Dann sei die Sache sehr einfach, versetzte Huhn; der Post-wagen mit dem er von Hnllcin gekommen stehe im Hofe und könnegleich zur Fahrt nach Olmüz benützt werden; Fürst Schwarzenberg mögedann telegraphisch seine Befehle geben nach denen er, Huhn, sich richtenwerde 20«), Während dieses Gespräches war Graf Mercandin, der sich in derZwischenzeit einem kurzen Schlummer hingegcben hatte, herausgekommen,welchem der Uuter-Staatssccrctär, nachdem er von den militairischen Vor-kehrungen für den Morgen vernommen hatte, im Abgehen dringend ansHerz legte alle mögliche Vorsicht und Schonung walten zu lassen.

Fort ging es nun in die finstere Nacht hinein auf der Straße nachder mährischen Hauptstadt. Wohl mochte Stadion, der, ungleich seinemjüngeren Begleiter, ans der ganzen Fahrt gewiß kein Auge schloß uuddessen fieberhafte Erregung allmälig ruhigeren Gedanken Raum gönnte,sich das unerquickliche, weil völlig aussichtslose, einer Vermittlung klargemacht haben zu deren Ucbcrnahme er sich, von allen Seiten gedrängtund bestürmt, in einer heißen Stunde hatte bewegen lassen. Es wurdenwenig Worte gewechselt als Stadion und Helfert es mochte lP/2 Uhrmorgens sein in Olmüz vor Bach's Wohnung ausstiegen, den sie intiefem Schlafe fanden. Vom Diener mit einer Kerze versehen traten sie andas Bett und Stadion setzte dem Aufgcwachten in kurzen Worten, aberdurchaus nicht im Tone jener Ueberzeugnng in welchem er anderthalbStunden früher za dem Grafen Huhn gesprochen hatte, das Ergebnis dergepflogenen Berathung auseinander »nd knüpfte daran etwas unsicher dieMeinung daß man wohl die Angelegenheit in diese Fährte leiten könne.Bach, halb schlaftrunken, machte große Augen, ergriff Stadion's Hand wieum ihm den Puls zu fühlen, sagte daun:Euer Erlaucht werden ambesten wissen daß sich jetzt nichts mehr ändern läßt", wünschte den Beidengute Nacht" und legte sich auf die andere Seite um weiter zu schlafen.

Stadion und Helfert fuhren unmittelbar darauf in das Telegraphen-Bnrcau; die Depesche die sie nach Kremsier richteten enthielt drei inhnlt-schwere Worte:Es bleibt dabei."

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