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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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der Zeit sei die Trennung des Clcrus von den Gläubigen immer weitergegangen, und das sei das Unglück der Kirche. Man habe den Satz derdem Abgeordneten für Tachau so sehr gefallen: Olli xrotauuiu vul^usst ai-sso in der Kirche zur Geltung kommen lassen; man habe dieGläubigen in der Kirche behandelt wie die missra soutriiousns plslosin der alten ungarischen Constitution, und die Folge davon sei um sichgreifender Jndifferentismus, so daß wir Tausende, ja Millionen Christenhaben die es nicht wirklich und im Geiste sind, sondern nur in denKatalogen der Kirche als solche figuriren, daher man sie mit größeremRechte katalo gische Christen als katholische nennen könnte.DerHerr Abgeordnete für Tachau hat Ihnen ferner gesagt, das Heiligthumder eleusinischen .Geheimnisse dürften nur Eingeweihte betreten. Ja,meine Herren, wir wollen aber unsere katholische Kirche nicht so be-handelt sehen wie die eleusinischen Geheimnisse; die katholische Kircheist kein mysteriöser Gottesdienst, die Christus-Lehre ist allen Menschengeoffenbart, seine Kirche ist ein freier Tempel der der ganzen Menschheitoffen steht" (Bravo, bravo). Der gelehrte Abgeordnete für die Leopold-stadt*) habe auch für die Freiheit der Kirche gesprochen, obwohl er,Berichterstatter, bei aller Aufmerksamkeit die er dieser wirklich glänzendenRede gewidniet, daraus nicht mehr klug geworden seials ungefähr auseiner Interpellations-Beantwortung unseres Ministeriums" (große Heiter-keit, Bravo).Da lobe ich mir den Abgeordneten für Tachau, der verlangtFreiheit der Kirche, aber mit Anfrechthaltung der wohlerworbenen Rechtedes Staates, mit Wahrung des staatlichen Aufsichtsrechtes rc. Darausfolgt mit ministeriell-logischer Conseguenz daß die freie Kirche gleich derfreien Gemeinde die Vorsteher vom Staate bekommen müße" (stürmischeHeiterkeit).Aber das genügt nicht: der Staat hat auch die Pflicht dieKirche zu schützen, wie er zum Beispiel die Deputaten schützt, indem ersie einer besonder« Aufsicht unterwirft wenn sie ihre Wähler besuchen"(Heiterkeit, Beifall).Meine Herren, der Abgeordnete für Tachau willdie Freiheit der Kirche halb, ich aber will sic ganz. Er hat gemeint diekatholische Kirche habe schon ärgeres und größeres bestanden als diePhilippika des Abgeordneten für Olmüz, sie sei stark genug dazu. MeineHerren, die Kirche wird auch stark genug sein den schützenden Arm zuentbehren den ihr der galante Abgeordnete für Tachau angeboten hat"

y Professor Dr. Leopold Neumann.