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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Purtscher Rieger.

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einer kurzen Prüfung der zahlreichen zu Z. 15 eingebrachten Amende-ments, von denen er einige verwarf, andere im Grundsätze billigte undnur auf jenes des Abgeordneten Borrosch nicht weiter eingehen zu wollenerklärte, weil es dieser Abgeordnete nach seiner ausdrücklichen Erklärungnur gestellt habeum dem Herrn Abgeordneten für Tachau eine Lcctionin der Logik zu geben" (Heiterkeit). DemHerrn Abgeordneten fürTachau" eine Reihe anderer Lectionen zu geben, sparte der Bericht-erstatter sich selbst auf; jener weilte, nebenbei bemerkt, zur Zeit nicht inKremsier, sondern hat erst nachträglich von Freunden erfahren welchvielseitige Gewitter sich am 5. und 6. über sein schuldiges Haupt ent-luden. Der Abgeordnete für Tachau, sagte Rieger, wünsche trotz derFreiheit der Kirche jeneRechte" unangetastet zu lassen diekraft be-sonderer Erwerbung dem Landesfürsten zustehen". Also solle es mit derBesetzung der Bisthümer gehalten bleiben wie bisher? Solle die Bewer-bung um ein Olmüzcr Canonicat noch fernerhin dergesammten Geist-lichkeit der Diöcese offen stehen, unter der Voraussetzung jedoch daß derCandidnt saltsin oräinis s^nostris, wenigstens ritterlichen Standes"sei? (Heiterkeit.)Soll es auch in Zukunft so gehalten werden daß mandiejenigen Prinzen, welche nicht zu Generalen taugen, zu Oberhäupternder Kirche bestellt? Der Herr Abgeordnete für Tachau der ein so großerFreund der Kirche ist, scheint in diesem Punkte nicht ehrlich für ihreFreiheit zu sorgen" (Bravo). Der Berichterstatter widmete dann seineAufmerksamkeit den Ausführungen des Bischofs von Przemysl gegenwelchen er den Josephinismus in Schutz nahm. Die Josephinische Gesetz-gebung habe die Toleranz eingeführt: sei die Kirche etwa dadurch zuSchaden gekommen? Sie habe viele Klöster aufgehoben: seien nicht geradeaus dieser Maßregel durch Begründung neuer Seelsorge-Stationen großeBortheile für die Kirche entsprungen? Sie habe viele Misbränche ab-geschnfft: würde die freie Kirche dies auch gethan haben?Meine Herren,wenn es ein Land gibt wo die Kirche sich bisher vollkommen frei gefühlthat, so ist es Italien, insbesondere der Kirchenstaat. Ich kenne diedortigen Verhältnisse des Clerus aus eigener halbjähriger Anschauung,und wenn ich Ihnen die Versicherung gebe daß die Geistlichkeit bei unsnicht blos geachteter, sondern, was mehr sagen will, auch achtenswerthcrist als dort, so ist dies allein diesem verketzerten Josephinismus zudanken" (Bravo).Ich will mich nicht eiulassen in den alten Streit überdas gus oiroa saara und das gus in saora, ich glaube es ist genug