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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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?. Johann Sidon.

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heutigen Tages nicht merken wolle» daß ihr Stündlein geschlagen hat"(Bravo). Darum schreite man an eine gleichmäßige Berthcilung der Ein-künfte des Kirchenvermögens alseine unausweichliche Forderung desRechtes und der Billigkeit", der längste Caplan erhalte nicht weniger als400 fl., der höchste Dignitär nicht mehr als 1200 fl. Die Verwaltungder geistlichen Güter werde den Gemeinden zugcwiescn, was den doppeltenVorthcil bringe: daß der Geistliche damit nicht von seinen Pflichten ab-gezogen und daß dnrch Verpachtung in kleinen Parccllcn dem Pau-perismus entgcgengewirkt werde.Was die Besetzung der Kirchcnstellc»anbelangt, so werden die Herren wohl selbst cinschen daß die bisherigeabsolute aristokratische Verfassung in unserer Kirche zur alten volksthüm-lichcn Urform, wie cs in den ersten christlichen Gemeinden war, zurück-kehren müße; denn das Patronats-Recht setzt die Würde, das Ansehender Geistlichen herab, ihr gutes oder schlechtes Fortkommen hängt vonder Protection, von der Laune ab, nicht vom Verdienste." Dann spracher von den Klöstern und war gegen deren Aufhebung; denn eine solcheMaßregel wäre schädlich und ungerecht weil cs immer Menschen gebenwerde die einen Hang zur Zurückgezogenheit haben, und weil K. 12 allenStaatsbürgern das Vercinsrccht gewährleistet, insofern Zweck und Mittelder Vereinigung weder rechtswidrig noch staatsgefährlich seien, was vonden Klöstern nicht nachgcwiesen werden könne. Dann war er aber wiederfür deren Aufhebung.Wenn die Ordensmänncr mehr in den Straßenund Gassen der Stadt als in den Zellen und Tempeln bei ihrem be-schaulichen Leben weilen; wenn die Herren Prälaten und Aebtc in gold-betreßten Equipagen mit Livrcrc cinherfnhrcn; wenn die Herren Chor-herren an rcichbesctzten Tafeln sich ergötzen und weltliche Lustbarkeiten be-suchen, so ist das wahrlich eine Satyre ans das Gelübde der Armnth,der Zurückgezogenheit und der Selbstvcrlängnnng (Bravo). Wenn sich dieunnützen Parademncher, die mit ihrem geckenhaften Wesen manchen Laienüberlrcffcn und deren cS bei Ritterorden und bei Stiftern so viele gibt,nicht bequemen wollen einfache Mönche zu werden, so hebe man sic ganzans." Er schloß mit dem Wunsche daß der constitnirendc Reichstag denZusammentritt einer constituircndcn Reichs-Synode veranlasse, an derauch Laien betheiligt seien und deren Mitglieder geistlichen Standes vonihren Amtsbrüdcrn gewählt würden, auf Grund einer Wahlordnung nachwelcher jeder Priester Wähler und wählbar sei.Sollte in einer Zeit woalles was früher gespalten getrennt und zerrissen war, sich zu nähern, zu