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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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290 III. 18. Der Bischof von PrzemtM und der Abgeordnete für Tacho».

Jndiffercntismns gesprochen hotte, war diesmal eine Mnsterknrte von allemwas je gegen die Kirche vorgebracht worden war: Excommunication undJnterdict; Opfer der kirchlichen Disciplin in denFolterkammern" derKlöster aus männlichen Klöstern drängen mindestens zeitweise Klagenin die äußere Welt, ans Frauenklöstern aber erfahre man gar nichts!päpstliche Bannflüche gegen Staatsoberhäupter und Entbindung der Unter-thancn von Treu und Eid die keineswegs zu den verschollenen Erschei-nungen vergangener Jahrhunderte zu zählen und die nur an der Riescn-größe Nnpolcon's machtlos abgcprallt seien; Autodafv und Hexen-Pro-cesse, Simonie und Ablaßkrämerei, all das und manches andere wurdebunt durcheinander geworfen um zu beweisen, wie sehr der Staat dasg'n8 oavoncli« brauche und wie wenig er daran denken dürfe dassnsoiroa, saora« prciszugeben. Die Crociati mußten für die Nothwendig-kcit des IMostnm roA'inm hcrhalten, indem sie den Beweis lieferten wievom Vntican ans, von der geistlichen Macht ein katholisches Volk gegenein anderes gehetzt werde. Die Kirche habe durch den Josephinismusnur gewonnen und man könne sich der Betrachtung nicht erwehren daßvon vielen die Hierarchie nur als Damm gegen demokratische Ein-richtungen gewünscht werde. Was wolle man denn thnn wenn die Kirche,wie es schon vorgckommcn, Freiheitsbestrebungen als Sünden verketzere?Oder wolle sich jemand die Wiedereinführung der Jesuiten gefallen lassen?Wolle man die Verwaltung des Kirchenvermögcns in die Hände derBischöfe legen damit diese daraus bedeutende Summen nach Rom fließenlassen? Es sei übrigens sehr fraglich ob der Staat nicht das Recht habeaus volkswirthschaftlichcn Gründen eine unbcgränzte Anhäufung von Rcich-thümer» in todtcr Hand zu verhindern. Die Klagen der nirgends wiein Oesterreich begünstigten Hierarchie seien übertrieben; eine Emancipationder katholischen Kirche sei nicht zu verlangen weil sie sich nie im Zustandeeines innnoi^inm, einer Knechtschaft befunden habe. In die Kirche seiseit Joseph II. viel Licht gekommen: wolle man nnvcrantwortlichcrweisedie Gefahr eines neuen Obscnrantismns heranfbeschwören? Wenn ihrdie Privilegien deren sic sich in Oesterreich erfreue schädlich und lästigerschienen, so enlschlagc sic sich derselben; cs sei aber sehr fraglich ob dieWürdenträger der Kirche sich hiezu entschließen werden. . .

Franz X. Ritter von WicrzchlejSki für PrzemlM war der erste Bischofder in dieser Frage daö Wort ergriff, und er sprach als Bischof. Gegendie blos negative Fassung des ß. 15 müße er sich verwahren, sie krünke