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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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II. 13. Bon Knpolna bis Poroszlö.

sich von Görgei überreden sich den Weisungen Dembmski's einstweilen zufügen bis der Uebergang über die Theiß bewerkstelligt sein werde. Dein-binski behauptete nicht sein Plan sei cs gewesen über die Theiß znrück-zngehen, sondern, wie er leidenschaftlich meinte, die Truppenkörperdie vorjedem feindlichen Kanonenschuß davon gelaufen" hätten ihn dazu ge-zwungen. Jetzt verfügte er, Görgei solle mit den Divisionen Pöltcnbcrgund Kmcty Poroszlö halten, für welchen Zweck er demselben den OberstHertelendy mit 6 Schwadronen von der Division Röpäsy zur Verfügungstellte; Gnyon und Sckulich sollten am linken User den Brückenkopf unddie Stellung von Tisza-Füred decken. An Klapka erging die Weisungnach dem Abkochen gleichfalls das Ufer zu wechseln und Cantonirungcn umKün-Madaras zu beziehen. Dembinski hatte vor, Klapka nach Szolnokzu beordern und, falls der Angriff gegen diesen Punkt gelänge, ihn demCorps Voesch znzutheilen; der Civil-Commissär in Törvk-Sz.-Miklös er-hielt Befehl, Brod Fleisch Wein und Fuhrwerk für das Corps Klapkabereit zu halten.

In Eger-Farmos war mit dem frühesten Morgen alles znm Ab-marsch bereit. Wrbna nahm selbst die Auskundnng gegen Poroszlö vor.Eger-Farmos zeigte sich von einem ziemlich breiten Graben umgeben, bisans eine waren alle über denselben führenden Brücken abgetragen. Dernähere Weg nach Poroszlö, den Klapka in der Nacht marschirt war,führte über tiefes schwarzes sumpfiges Erdreich, dessen Beschaffenheit inder Nacht gefallener Schnee völlig ungangbar machte. Wrbna entschiedsich darum für den weitern Weg der südlich von Eger-Farmos in dievon Mezü-Tärküny nach Poroszlö führende Straße mündete, wo über-dies die Brücken stehen geblieben waren. Sofort wurde das Zeichen zumAbmarsch gegeben. Bald war die Colonne Dietrich in Sicht, währendZeisberg weiter zur Rechten die von Bessenyu gegen Poroszlö führendeStraße einschlng. Der Marsch war sehr beschwerlich da sich die Theißhier auf mehrere Meilen hinaus durch sumpfige Niederungen zieht, durchwelche hier und da kaum hundert Schritte messende Wcgengen führen; letzteresind so unregelmäßig und bilden einen so allmälig schwindenden Abfallgegen den Morast daß man sich in letztem verstrickt findet ohne es selbstzu merken. In solche Lage geriethcn die Colonncn Wrbna-Dietrich undZeisberg wiederholt, indem sie beiderseits gegen das gemeinsame Ziel vor-rückend einander immer näher kamen.