Haupt-Quartier des Feldmarschalls in Gyöugpös.
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dem Feinde so viel Schaden als möglich beizubringen; Nobili stellte demCorps-Commandanten für diesen Zweck die Brigaden Zeisberg und AntonDietrich zur Verfügung. In tiefer Nacht traf Prinz Alfred die SuiteWrbna's die sich an einem für Klapka in Bereitschaft gehaltenen Malegütlich that. Der FMO. selbst war eben im Dictiren seiner Meldungenbegriffen und gab dem Abgesandten des Fürsten mündliche Erläuterungen,besonders über die bare Unmöglichkeit sich in der finstern Nacht und beider sehr unsicher» Bodenbcschasfenheit ins ungewisse hinauszuwagen.
Der Feldmarschall hatte inzwischen beschloßen sein Haupt-Quartier nachGhöngyös zurückzuverlegen. War er doch mit seiner Armee bereits viel weitervorgegangen als er unmittelbar nach der gewonnenen Schlacht beschloßenhatte. Es blieb nun kaum ein Zweifel mehr daß die Gcsammtmachtseines Gegners im Rückzüge auf Poroszlo und Tisza-Füred begriffen sei;„von dort aber", sagte der Feldherr, „steht er über Szolnok Pestnäher als wir!" Er war allerdings sehr unzufrieden über den geringenErfolg bei Eger-Farmos; aber nach dem was ihm sein von dort zurück-gekehrter Sohn mündlich auseinandergesetzt, war unter den gegebenenUmständen nicht viel anderes zu machen.
Von FMB Ramberg kam jetzt Nachricht daß er mit Zurücklassungseines gesummten Troßes Miskolcz zu besetzen vorhabe und daß KaschauEperies Rosenau und die Zips durch 10 Compagnien des Bloudek'schenFrei-Corps gedeckt seien. Allein Ramberg kam jetzt, gewiß ohne seineSchuld, viel zu spät um in die Operationen der Haupt-Armee einbezogcnwerden zu können, die für die nächste Zeit eine ganz andere Richtungnehmen mußten.
Noch in der Nacht ritt Moriz Pälffy mit Aufträgen des Feld-marschalls an den Grafen Wrbna ab.
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Wie über fast alles andere, so waren Görgei und seine Divisions-Commandanten auch über die Frage, ob Poroszlö zu halten oder anf-zugcben sei, mit dem Oberfeldherrn im Widerstreit. Das Mistrauen inDembinski's Anordnungen und der Widerwille ihm zu gehorchen hattenaber auch die Commnndanten der drei Klapka'schen Divisionen ergriffenso daß diese offen erklärten keinen Befehl Dembiüski's mehr zu respcc-tiren der nicht von Görgei oder Klapka mitfertigt sei. Doch ließen sie