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II. 13. Bon Käpolna bis Poroszlä.
fügte er sich auf das strenge Gebot Kmety's, gab das Pferd ab undwandte sich zum fortgehen, wie es heißt mit der Drohung er hätte Lustdem Obristen den Kopf zu spalten. Da kam er Görgei in den Wurf,der von dem Vorfall gehört hatte und ihm Rede und Antwort abverlangtc.Was sich da in Eile entspann und abwickeltc ist nicht näher bekannt,nur das Ende: Görgei rief ein paar daherreitendc Husaren an, die so-gleich vom Leder zogen und auf den Unglücklichen, der mit den Armenüber dem Kopfe sich zu schützen suchte, ihre Streiche führten bis ihneinige Pistolenschüße, wie cs heißt von der Begleitung Görgci's, zu Bodenstreckten. Als Dcmbiüski herangesprcngt kam zu sehen was es da gebe,lag der junge Mann von Blut überströmt in seinen letzten Zuckungen
Im allgemeinen hatte nach dem gelungenen Rcitergefcchte die Kampfes-lust bei den Ungarn neue Nahrung erhalten, nicht blos bei den Truppensondern auch bei vielen der Führer. Besonders Görgei ließ sich diesenAnlaß nicht entgehen seinem polnischen Oberfeldherrn eine neue Un-annehmlichkeit zu bereiten. Dcmbiüski hatte gegen Abend die Vorpostender Division Kmety abgeritten, ans eine lange Strecke nicht eine Vedette,nicht ein Geschütz gefunden, hatte den Commandanten rufen lassen unddarüber zur Rede gestellt. Kaum war er in sein Hanpt-Quartier zurück-gekehrt, als Görgei Klapka und die meisten Divisions-Commandanteuvor ihm erschienen und ihn um Mittheilung seines Operations-Planesersuchten. Die Stimmung der Truppen, sagte Görgei, sei bei den zweck-losen Strapazen und der mangelhaften Verpflegung eine sehr gereizte, dieder Führer in Folge der unklaren und stets wechselnden Dispositioneneine unbehagliche; sic seien zwar gern bereit alle Befehle des Ober-Com-mandos zu vollziehen, hielten aber dafür daß sic unter so schwierigenVerhältnissen berechtigt seien beim Entwurf entscheidender Operationenmindestens eine bcrathende Stimme zu haben. Dcmbiüski entgegnetc kurz:er werde von seinen Entwürfen niemand etwas mittheilcn und erwartevon seinen Unterführern unbedingten Gehorsam*).
Bei den Kaiserlichen konnte man es noch weniger begreifen warum mannach zwei so entschieden günstigen Schlachttagen die Waffe im Armunthätig einem Feinde gegenüber verharre dem man sich, trotz dernumerischen Uebcrlegcnheit desselben, mehr als gewachsen fühlte. EinenTheil der Schuld trug ohne Frage die Unschlüßigkeit Nobili's der beim
*) Danzer 1 S. 211—213.