Gefangennahme des Bataillons Zanini.
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vordringt, die 2. und 3. müßen.links und rechts durch Gärten und Höfebrechen und in gleicher Linie anmarschircn. Die 1. Division nähert sich demvom ungarischen Bataillon Zanini besetzten Platze und wird mit einervollen Dechargc empfangen von welcher 4 Mann getroffen stürzen. Nunwirbeln die Trommeln zum Sturm und fast gleichzeitig erscheinen zubeiden Seiten die zwei andern Divisionen, sturmen auf den Platz herausund gegen die Italiener los die Schrecken lind Bestürzung ergreift. Einpaar Mann werden niedergestoßen, mehrere wenden sich zur Flucht. DerFeldpater mit dem Crucifix war noch immer an ihrer Spitze, als er miteinemmal bemerkt daß von keiner Seite ein Schuß mehr fällt. Verwun-dert blickt er zurück und sicht den Boden mit Gewehren und Bajou-uetcn wie übcrsäet, das Bataillon das die Waffen gestreckt in voller Aus-lösung. Ein Schönhalser stürzt auf ihn zu und faßt ihn bei der Gurgel,Mcdnyünsky schlägt ihm mit der Kraft der Verzweiflung das silberneCrucifix mit solcher Gewalt an die Schläfe daß der Soldat uiederstürzt,wobei Mcdnhänsky Zeit gewinnt in eines der nächsten Häuser zu flüchten.Indessen vollzieht sich der Act der Uebergabc: der Bataillons-Comman-dant Venturini, 27 Officicre, 500 Mann mit der Fahne "i). Nunnimmt auch au den übrigen Punkten das Gefecht eine andere Wendung,besonders da jetzt Colloredo, nach der Weisung die ihm der Fcldmarschallgegeben, neuerdings aus Tothfalu hervorbricht und eine halbe Raketcn-Batterie in die Weingärten nächst Käpolna entsendet. Vergebens eifertDembiüski die ungarischen Bataillone zu neuer Kraftanstrengung an, er-steht im stärksten Feuer, von acht Personen seiner Umgebung sind vier-verwundet, ihn selbst trifft eine Kugel am Kopfe; er sendet sein Geleitezurück, nur Corpora! Marcus Michael harrt treu au seiner Seite aus.Schon weichen seine Truppen auf allen Seiten. Die neuerdings zumSturm gegen den Ort anrückcndcn Houvvds werden von den Kaiserlichenmit ein paar Raketen-Schüßen zerstreut und in die Flucht gejagt.
Noch war der Kampf am südöstlichen Ende von Käpolna nicht aus-gcfochteu. Eben drangen die Ungarn vom Meicrhof aus neuerdings inden Ort vor, als die 2. Jäger-Compagnie durch die Hauptstraße heran-marschirt kommt und die Ungarn mit einem so scharfen Feuer begrüßtdaß sich diese schleunig zurückziehcn und Schutz hinter der Umfassungs-mauer des Meierhofes, hinter Hecken und Zäunen suchen. OberlicntenantPcdnzzi führt seine Compagnie vor, ergreift, als der trefflichste Schützeim Bataillon bekannt, das Gewehr eines seiner Jäger und schießt mit fünf