K-lpolna von den Kaiserlichen genommen.
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Töthfalu hcrausführtc, untcr Bedeckung einer Division Stephan-Infanteriennd zweier Escadrons Johann-Dragoner eine Flnnkcnstellung gegenKüpolna nchincn ließ nnd sein Fcner gegen die ungarische Alifstellnngauf den Höhen rückwärts des Ortes cröffncte. Dembu'iski mußte fürchtensein Centrnm vollends durchbrochen zu sehen, ließ 6 Geschütze der Di-vision Müriässh eine Stellung nehmen von wo sie die Allsgänge vonKüpolna bestreichen und ein Debouchiren der Kaiserlicheil verhindern konnten,und wandte sich mit den 10 andern, 5 Escadrons Husaren und demBataillon Zanini gegen Töthfalu um dem Vordringen Colloredo's Einhaltzu thun. Auch feuerten seine Geschütze so wirksam daß sowohl bei denStcphanern als bei den Dragonern Leute und Pferde getroffen wurdenund Colloredo eine gedecktere Stellung suchen mußte. In Eile warf Dcm-biüski mit Bleistift einen Befehl an Aulich aufs Papier, ohne Zaudernden rechten Flügel der Kaiserlichen anzugreifen, während von Verfieletherüber der Kanonendonner sich von Viertelstunde zu Viertelstunde ver-stärkte. Da traf Görgei von seinem nächtlichen Ritte nach Mczs-Kövesdbei ihm ein, um Meldung von dem Abrücken der Division Guyon zuerstatteil. Dcmbiuski übergab ihm den Befehl bei Verfielst, „denn diebeideil Obristen dort rivalisircn. Nur Energie Kraft und Pünktlichkeit",rief er ihm zu, „und alles wird gut gehen!" "s).
Während nun der Kampf zwischen Jägern und Ungarn um denMcicrhof wüthet; während General Wyß mit seiner Begleitung auf dasKompolter Plateau reitet und dem Grafeil Monteuuovo Anordnungengibt die Verbindung mit dem rechten Flügel herzustellen; während EdmundSchwarzenberg seinerseits, nachdem er sein gesammtes Geschütz gegen dieFront Aulich's in Thätigkcit gesetzt, den Oberst!. Minntillo mit einerDivision Auersperg-Kürassiere und einer Cavalerie-Battcrie gegen dielinke Flanke der Ungarn entsendet, die sich dadurch, nachdem sie Kompoltgeräumt, die Stellung westlich der Tarna vollends aufzugeben und sich aufdas linke Ufer zurückzuzieheu gezwungen finden "^), niüßen wir jetzt nachVerfielst hinübersehcn wo wichtige Dinge in der Entwicklung begriffen sind.
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Bereits war Rittmeister Török von seinem kühnen und schnellenRitte zurück und hatte dem Grafen Schlik die Weisungen des Obcrfeld-herrn überbracht""). Der beiderseitige Geschützkampf hatte währenddieser ganzen Zeit ununterbrochen sortgedauert, als jetzt Schlik die
Helfert, Geschichte Oesterreichs. IV. 3. 12