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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Dembii'iski und Windisch-Grätz an der Tarua.

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Aknriässy den Ort ein paar Stunden halten werde bis Guhon, der um10 Uhr vormittags in Kerecöcnd erwartet wurde, Hilfe brächte. EinBataillon Preußen beorderte er nach Kompolt und stellte cs unter Aulichmit dem Befehle die Stellung vor Kaäl zu behaupten. Inzwischen warcs nahezu 8 Uhr geworden, und schon glitzerten durch den Nebel von denwestlichen Höhen Bajonnetc und Gcwehrlüufc herüber. Als Dembinökinäher ritt vernahm er Hochrufe der Truppen und die von den Feld-musikcn angestimmte österreichische Bvlkö-Hhmne, woraus er schloß auchdrüben sei der Fcldmarschall bereits an seinem Platze.

In der That war Windisch-Grätz, der um halb 6 Uhr anfgebrochcnund mit seinem Stabe in scharfem Trabe gegen Käpolna geritten war,zur selben Zeit, da am andern Ufer der feindliche Obcrfeldherr die Ge-gend abritt, bei seinen Truppen angckommcn und von ihnen mit stür-mischem Jubel empfangen worden. Der Fcldmarschall rccognoscirtc, dasich inzwischen die Nebel gelichtet hatten, die feindliche Stellung. Er rittauf einen etwas höher gelegenen Punkt, von welchem er die Gegend weitumher überschauen konnte. Es war bald schönes heiteres Wetter und diePust für die frühe Jahreszeit auffallend warm. Alles kam daraus an obdas III. Armee-Corps dem entworfenen Plane gemäß eingreifen werde.Da stiegen aus der hochliegcndcn Gegend von Verfielst, die man vondem Käpolncr Höhenznge vollkommen überschaute, Rauchsäulen auf undKanonenschläge grollten dumpf herüber: es waren die ersten Schüße Klapka'swomit er, wie früher erzählt, die von Sz.-MLria anrückendcn Kaiser-lichen empfing. Ein freudiges Gefühl durchdrang die Gruppe der Offi-ciere um den Oberseldherrn: Schlik war an seinem Posten und thatseine Schuldigkeit! Bald traf auch Török ein, welchem der Fcldmarschalldie Weisung für das III. Armee-Corps gab: die Stellung von Ver-fielst zu forcircn, die Fühlung mit dem Armee-Corps Wrbna hcrzustellenund gleichzeitig die Rückzugslinie des Gegners zu bedrohen.

Es war Zeit auch von Wrbna's Seite den Kampf zu beginnen. Wyßstand, wie am gestrigen Tage, Käpolna, Colloredo Töthfalu gegenüber;zwischen beiden faßte General Schütte mit seinen Grenadieren und einemBataillon Fürstenwärther Posto; zur Linken von Colloredo stand MajorAngustinctz Dcbrü gegenüber mit Paumgarttcn-Jnfcmtcrie und Jägern,um für die Verbindung mit Schlik in Bereitschaft zu sein. Den Kampfdeö Tageö cröffneten die Kaiserlichen vor Käpolna mit Geschützfencr dasseitens der Ungarn nur schwach erwidert wurde; daö 2. Jäger-Bataillon