Anmln'sch Schlik'S Sz.-Märia.
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Die Meldung traf aber bei Klapka erst am 27. ein, wo dieser, wie csscheint in einem ähnlichen Jrrthum wie Pöltenberg am gestrigen Abendbefangen, im Begriffe war seine Stellung bei Verfielet zu räume».„Nachdem Sie aber, Herr Feldmarschall-Lieutenant", schrieb er demObcrfeldherrn zurück, „sich mit dem Hanpt-Qnartier in Käpolna befinden,so stelle ich meine rückgängige Bewegung ein." Noch vor Tagesanbruchließ Klapka das Bataillon Don-Miguel und das 43. Honvsd-Bataillonin Verfielet einrücken, postirte eine halbe Sechspfündcr-Batterie rechtsim Thal zur Bestreichung der über die Tarna führenden Brücke undnahm mit dem Rest der Division Dessewffh eine vortheilhafte Stellungauf den rückwärtigen den Ort und das Thal beherrschenden Höhen, woihm außerdem einige massive Meicrhöfe zustatten kamen. Er verfügteüber ungefähr 3600 Mann, 500 Pferde und 16 Geschütze; allein erwußte daß nicht blos Pöltenberg ihn unterstützen sollte, sondern auchder durch das Einrückcn Jdzikowski's verstärkte Schulz zur Hilfe herbei-gezogen werden konnte.
Schlik befand sich bereits im Anmarsch gegen ihn. Zu 4 Uhr morgenswar der Befehl zum Aufbruch gegeben, was auch Schlik von seinem Lageraufstörte; denn so wie die abrückenden Colonncn an ihrem hartgebettetenFeldherrn vorbcizogen brachen sie in lauten Jubel aus so daß an eineweitere Ruhe, deren er nach der ununterbrochenen körperlichen Anstrengungder letzten anderthalb Tage so sehr bedurfte, nicht mehr zu denken war.
Bon Sz.-Märia, bis wohin seine Vorposten in der Nacht gelangtwaren, beginnt sich das Thal zu erweitern und zieht sich zwischen zweiansehnlichen von Nord nach Süd streichenden sandigen Hügelreihen, Aus-läufern der Matra, bis zu dem am linken Tarna-Ufer gelegenen Ver-fielst fort. Die Tarna hat sich im Thalgrund mit tiefem Schnitte wiebei Kapolna ein Bett gegraben, was den Schlikischen, die über keineBrücken-Eguipage verfügten, das Uebersetzen des etwas angeschwvllencnFlüßchens erschwerte. Eine Strecke vor Verfielst schiebt sich in den west-lichen Thalgrnnd ein Hügel vor, der Cnpellenberg genannt, über welchendie von Sz.-Märia laufende Straße sich hinzieht. Als die ersten Truppender Brigade Kriegern hier zum Vorschein kamen und sich in Schlacht-ordnung formiren wollten, eröffneten die Geschütze Klapka's ein so wirk-sames Feuer gegen sie, daß Schlik gerathen fand sie in eine gedecktereStellung hinter den Capellenberg zu führen und das Nachrücken von Ver-stärkungen, besonders Artillerie abzuwarten. Die feindlichen Geschoße schlugen