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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Alexander Hübner in GyöngM.

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Eigentlich war i»nn nur in zwei wichtigeren Punkten den Wünschendes Feldmarschnlls entgcgengekommen: in dem Erlasse einer Proclamation,woraus Windisch-Grütz, wie drei Monate früher in Olmüz, einen sohohen Werth legte und deren Abfassung Fürst Felix selbst übernehmenzu wollen erklärte; dann in der Beseitigungderjenigen allgemeinenBestimmungen die sich mehr oder weniger in allen Verfassungen finden",der sogenannten Grundrechte, aus der Reichs-Verfassung, indem mandieselben thcilweisc in die Lnndcsordnungcn zu verlegen oder sonst wounterzubringcn gedachte. In allen andern Stücken glaubte das Mini-sterium beim besten Willen dem Fcldmarschnll nichts wesentliches einraumenzu können. Den Haupt- und Angelpunkt der Windisch-Grätz'schcn Ideenbildeten, wie schon oftmals erwähnt worden: die Provinzial-Landlage alsGrundlage und ein aus denselben hcrvorgchendcr Senat mit einer ver-hältnismäßig geringen Anzahl von Vertretern! als Spitze. Aber die Pro-vinzial-Laudtage, meinte das Ministerium, hätten sich gerade in derPraxis der letzten Zeit so wenig bewährt, hätten thcilweisc so ansgeartetund seien die alten Landeöordnnugen auf derartige Voraussetzungen ge-gründet die seit geraumer Zeit thatsächlich außer Kraft stünden, daßeine Rückkehr zu den früheren Zuständen als unmöglich erscheine. DieZulassung des Bauernstandes habe Windisch-Grätz, wie ihn sein Schwagererinnerte, selbst cingeräumt:sic ist, wie Du sehr richtig bemerkst, eineNothwcndigkeit der Zeit und sogar nützlich; denn jetzt wo der Bauernichts mehr als solcher zu leisten hat, liegt die möglichste Erhaltungdessen was er hat so sehr in seinem Interesse wie in dem des reichstenGroßgrundbesitzers". Wie stehe es aber, bemerkte der Minister-Prä-sident weiter, mit den andern, den nach den bestehenden Provinzial-Ver-sassnngen landtngsbercchtigten Stünden, und wie hätten sich diese zuletztgehalten? Wie in Steiermarkwo einige hundert Pcrsonalisten ohneBesitz, blos ihres Namens wegen, auf dem Landtage zu erscheinen dasRecht hatten und die Führung der Geschäfte mehr als irgendwo aus-schließlich dem Landtagsausschuße zukam"?! Wie in Mähren wo alle be-deutenderen Besitzer sich beim ersten Sturm vom Landtage zurückgezogenhätten,um ihre Plätze den unpassendsten Nachfolgern ohne Widerstandzu überlassen"?! Wie in Galizienwo die Landtagsnngclegcnheitcn inden Händen des ganzen schlechten anti-österreichischen Adels" gewesen? re.Es sei, fuhr Fürst Schwarzenberg fort, mit diesen Bemerkungen durchausnicht so gemeint als ob mau dieProvinzen" und deren Landtage völlig

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