Ausmarsch der Kaiserlichen aus GyöiigiM.
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herbeigerufene Bayer, und doch hatten beide nach dem was der gemeineMann in Windschacht und am Branisko geleistet, wenn auch an er-sterem Orte mit ungünstigem Erfolge, keine Ursache so zu sprechen! DerAnmarsch gegen die Tarna wurde wegen Unterbringung der Truppen inden kalten Februar-Nächten in getrennten Colonnen eingeleitet.
Gegen 9 Uhr vormittags am 26. Februar rückte die BrigadeParrot vom Schlik'schen Armee-Corps, das von jetzt an „das dritte"hieß, in Gyöngyös ein. Das 3. Bataillon Erzherzog Stephan, das denVortrab bildete, traf hier seit 1846 znm erstenmal wieder mit den beidenFeld-Bataillons seines Regiments zusammen, und mit freudigem Will-komm begrüßten einander Officiere wie Mannschaft, bis das Vergatternngs-zeichen des 1. und 2. Bataillons zum Abmarsch rief. Die Brigade Parrothatte vorderhand als Reserve in Gyöngyös zu bleiben. Der Feldmarschallließ den Ermüdeten Brod Wein Fleisch anweisen; auch ihre sehr hcrab-gekommcnen Monturen wurden durch frische ersetzt. Zur selben Zeit, etwahalb 10 Uhr vormittags, defilirten die Truppen der Division Csorich beidem Gyöngyöscr Schloße vor dem Oberfeldherrn; es waren die BrigadenCvlloredo Wyß Schütte, von denen die ersten beiden mit dem CorpS-Commandanten an der Spitze sich sogleich gegen Käpolna in Marschsetzten, während Schütte mit lO Compagnien Grenadieren von den Ba-taillons Rattay und Richter, 1 Escadron Johann-Dragoner — 2 Com-pagnien und 1 Escadron blieben im Haupt-Quartier des Feldmarschallszurück — und der Artillerie-Reserve eine Stunde später Nachfolgen sollte^).Die Division des Fürsten Edmund Schwarzenberg war um 9 Uhr vor-mittags von ^rok-Szülläs aufgcbrochen; als Graf Wrbna mit der DivisionCsorich auf der Höhe von Detk angelangt war, konnte er nach Nagyüthinübersehen das eben Abtheilungen der Division Schwarzenberg durch-zogen. Beide Colonnen, sowohl die gegen Käpolna als die nach Kaälvorrückende, stießen während ihres Marsches wiederholt auf ungarischeHusaren-Schwärme die aber jedesmal eiligst Kehrt machten. Nur bei derVorhut Schwarzenberg's, von Obstl. Graf Nostic geführt, kam es miteiner dieser Abtheilungen zu einem Reitergefecht, wobei die Husaren ge-worfen, mehrere von ihnen getödtet und verwundet, 14 gefangen wurden'^).
Es ist früher erwähnt worden daß die ungarische Aufstellung am öst-lichen Ufer der Tarna insofern ungünstiger war als sie von den höheransteigenden westlichen Höhenzügen beherrscht wurde. Am meisten war dies