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II. ll. Der erste schlachttag bei KLpolna.
bei Debrö und Käpolna der Fall, welche beiden Orte sich deshalb ohnegleichzeitigen Besitz des gegenüber liegenden Thalrandcs auf die Längenicht halten ließen. Allein kaum war es diese strategische Erwägung son-dern seine augeborne Verwegenheit und Kampfeslust, was Märiässy amVormittag des 26. zum Aufbruch seiner Husaren von Käpolua bewoguni, wie er sich später gegen Dcmbmski rechtfertigte, eine scharfe Aus-kundung gegen ^rok-Szülläs vorzuuehmen. Als er hierbei auf die im An-marsch begriffenen Kaiserlichen stieß führte er alle seine Truppen ausKäpolua ans das rechte Ufer der Tarua, und ersuchte Pöltenberg vonDebrü und Sekulich von Kaäl ans ein gleiches zu thun. Märiüssy stellteseine Infanterie quer über die von Gyöngyös herführende Straße auf, vorsich zu beiden Seiten der Straße meist Weinberge, die rechte Flanke durcheinen theilwcise gelichteten Wald gedeckt, der sich von da bis zu einer nachVocs hinabführendcn Schlucht zog. Den linken Flügel gegen Kompolthin sollte Cavalerie bilden, und hier kam ihm ein zwischen Käpolna undKaäl vorspringcnder Wald zu statten durch den sich, ohne vom Gegnerbeobachtet zu werden, die Verbindung mit Sekulich Herstellen ließ.
Dieser letztere hatte inzwischen seine Brigade gleichfalls über dieTarua geführt und au einem vortheilhaftcn Punkte aufgestellt; etwa1200 Schritte vor seiner Front zog sich ein breiter Wassergraben überwelchen eine steinerne Brücke führte. Es war gegen 2 Uhr nachmittagsals Schwarzenberg der Ungarn ansichtig wurde und seine Infanterie inzwei Tressen, an jedem der beiden Flügel eine halbe Batterie, aufmar-schircu ließ; seinen äußersten linken Flügel gegen den Kompolter Waldhin bildete eine Division, seinen rechten eine Escadron Max-Aucrsperg-Kürassierc mit je einer halben Batterie; eine dritte Batterie wurde hinterden Linien des Centrums verdeckt gehalten. Die Ungarn erösfneten aufdie anrückenden Kaiserlichen ein Geschützfener, das von diesen, sobald sieihre Aufstellung genommen hatten, aus allen Batterien erwidert wurde;da der Boden stark aufgeweicht war verschlugen sich die meisten Geschoße.Diese Kanonade war zur Division Csorich hinüber zu vernehmen, alsselbe eine Wegstunde vorwärts von Käpolna die feindlichen Linien imAufmarsch begriffen sah; die von Gyöngyös herführende Straße hat hiereine sanfte Steigung, auf welcher die Kaiserlichen gegen die ungarischeAufstellung vorrückteu. Das de» Vortrab der Brigade Wyß bildende2. Jäger-Bataillon stieß zuerst auf die feindlichen Vorposten, etwa halb3 Uhr nachmittags, und es gab nun, während die Haupttruppe im An-