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H, 10. Vorbereitungen und Zwischenfälle.
Szajol; nn letzter» Orl seien, so lautete die Anzeige, bereits 30 Wagenmit Material zum Brückenbau geschafft wordenes).
Jelnöiö hatte aber nebst dem äußeren Feind die unruhigen Elementeder Hauptstädte nicht anßerncht zu lassen die seit dem Ausmarsch desII. Armee-Corps und der lebhafter» Truppenbewegung jenseits der mitt-leren Theiß eine fieberhafte Thätigkeit entfalteten, was sich zunächst inallerhand Gerüchten bemerkbar machte durch welche sie die Einwohner-schaft in Aufregung versetzten. Man erzählte sich von zwei Frauenzimmerndie in Münnerkleidern im kaiserlichen Lager das sie ansspioniren wolltenanfgegrisfen und gefesselt nach Pest gebracht worden seien. Der „lllZ/öl-msriü" schrieb, die Militair-Behörde sei einer Wcibcrvcrschwörung auf dieSpur gekommen, an welcher besonders Damen ans höheren Kreisen theil-genommen hätten und die nichts geringeres im Auge gehabt habe als derkaiserlichen Besatzung, sobald einmal die ungarische Armee bis Waitzenvorgedrnngcn, eine sicilianische Vesper zu bereiten. Das waren ohne ZweifelFabeln. Thatsnche war daß der Feldmarschall noch keine zwei Tageins Feld gerückt war und cs eine förmliche Wallfahrt nach dem Blocks-berg gab, von wo sich die Leute schier die Augen ansguckten um die un-garische Armee, wie ihnen geweissagt, im Triumph einmarschiren zu sehen.Gras Wrbna hatte darum vor seinem Abgang ins Feld, 23. Februar,seinen Tagesbefehl vom 26. Januar erneuert und Statthaltereirath Havasdie Schließung aller Gast- und Kaffeehäuser und öffentlichen Schank-räumlichkeiten mit dem Schlage Mitternacht befohlen, bei Strafe derVerhaftung von Wirth und Gästen, das zweitemal Sperrung des Locals.Diese Strenge war auch darum geboten weil nach dem Ausmarsch desII. Armee-Corps und der Colonne Zeisberg vom I. der ganze Soldaten-stand in Pest-Ofen 2 Bataillone für den Wachdienst betrug; dazu dieMusikbanden sämmtlicher Cavalerie-Rcgimenter und die Leibwache JelaÄö',die äereLaner. Die Mannschaft der Musikbanden stellte Major GrafSt. Quentin zu zwei kleinen Escadrons zusammen, theilte „Kibitze" alsOfficiere ein und suchte nach einem Commandanten; „viel Feind wirftsich schwerlich auf uns, und als ultima, ratio bliebe uns ja die Festung!"Oder sollen wir etwa, hieß es in der Umgebung des Banns, „gar nochdie Russen zu Hilfe rufen, wie General Lüders bereits in Siebenbürgenaus der Walachei eiumarschirt ist?!" Denn die Hermannstädter Vorfälleder ersten Februar-Tage waren jetzt erst, vor dem Auszug des Feld-marschalls ins Feld, im großen Haupt-Quartier bekannt geworden. Die