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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Die österreichischen Vorschläge vom 27. Februar.

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nicht. Die andern fanden sich ein nnd bezeigten, Herrn van Dusch nichtausgenommen, ihre große Befriedigung über das Hervortrctcn Oesterreichs,wie sie auch den Grundzügcn deö Verfassungs-Entwurfes im allgemeinenbeistimmtcn. Am 5. März erwiderte Herr van Camphausen dem öster-reichischen Bevollmächtigten den Besuch vom 3. und streifte in der Unter-redung den von Oesterreich vorgclcgten Entwurf. Mit dem vorgeschla-genen Direktorium, meinte er, entferne man sich vomBundesstaat" undlenke zum altenStaatcnbund" wieder ein; auch seien zwei Stimmenfür Preußen, und Wohl auch für Oesterreich, zu wenig, da letzteres12,000.000, erstcres 16,000.000 Deutsche reprüsentire. Am Tage daraufging er nach Berlin ab.

Für diesen Tag hatte Schmerling eine zweite Zusammenkunft au-beraumt. Schon war man in weiteren Kreisen über die österreichischenVorschläge unterrichtet, die bei den Erbkaiserlichen begreifliches Mistraucnerregten, wogegen die bedeutendsten Männer der andern Partei Herrn vonSchmerling unverhohlene Freude ausdrücktcn; der Schritt Oesterreichs,versicherten sic, gebe ihnen frischen Muth zur Ausdauer Der zweitenConferenz waren auch Kurhessen und die sächsischen Herzogtümer bci-gczogcn. König Wilhelm von Württemberg hatte nur in einem PunkteBedenken und crtheiltc in diesem Sinne dem Baron Stcrnenfcls seineWeisungen; er besorgte nämlich daß, wenn die Bevollmächtigten zumDirektorium aus Mitgliedern der regierenden Häuser zu wählen seien,dies zu Zwistigkeiten in den Familien führen möchte. Viel bedeutsamerwar die Frage des Vorsitzes bei der sich Schmerling einige Zurückhaltunganfcrlegen zu müßen glaubte. Bayern war cs allein das den Vorsitzbleibend und ungethcilt bei Oesterreich wünschte und in diesem Sinneseinen Bevollmächtigten instruirt hatte; allein selbst Herr von Lerchcnscldwagte nicht mit dem Vorschlag heranzutrcten, da sich alle andern Stimmenfür einen gleichen Antheil der beiden Großmächte am Präsidium aus-sprachen. Schmerling suchte den Erklärungsgrund für diese ErscheinungWohl nicht mit Unrechtin den geschichtlichen Erinnerungen über dendrückenden Einfluß den das österreichische Cnbinct früher auf jede frei-sinnige Entwicklung in Deutschland übte"; auch sei Oesterreich für denAugenblick nach andern Seiten cngagirt und außer Stande in Deutsch-land militairische Hilfe zu bringen, so daß cS keiner der Staaten ganzmit Preußen verderben wolle; dazu kämen nunmancherlei durch denDrang des Augenblicks hcrbeigeführtc Schritte, wie die russische Hilfe,