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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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In derMainlust" undzum Weidenbusch".

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lichen Beibehaltung derjenigen Form des Bundesstaates erblicken, welcheaus der ersten Lesung des Entwurfes der Reichsverfassnug hervorgegangenist". Auch hier erschienen Mitglieder der Linken und ein paar Oester-reicher die sich aber an der Debatte nicht betheiligten, alle zusammen bei200 Köpfe. Die Erblichkeit des Reichsoberhauptes, so sehr cs viele derVersammelten wünschten, wurde in das Programm nicht ausgenommen,dagegen das Festhalten der W. 2 und 3, also gerade jener Bestimmungendie zumeist gegen Oesterreich gerichtet waren. Denn Oesterreich und dieOesterreicher waren dieser Partei nachgerade unbequem; sie hätten sicam liebsten scheiden gesehen, und nur der Anstand Hielt sie zurück selbstdarauf anzutragen

Schmerling erklärte Rechberg, seine Stellung in Frankfurt sei un-haltbar wenn ihm nicht klare Weisungen gegeben würden auf derenGrundlage er über das dem einheitlichen Reichsoberhaupt zu sub-stituirende Directorium mit den Bevollmächtigten der anderen Regie-rungen in Verhandlung zu treten vermöchte. Nun war der Vorwurfden man von der andern Seite Oesterreich machte: es verneine blos; cssage nur was es nicht wolle, nicht was es wolle ; es mache keinepositiven Vorschläge, allerdings ungegrüudet. Oesterreich hatte sich wieder-holt in sehr verständlicher Weise hierüber erklärt; in torinsli: daß diedeutsche Reichsverfassung nur mit Zustimmung der Regierungen zustandekommen solle; in insrito: Anschluß der kleineren Staaten an die König-reiche, dieWehrherzogthümer"; ein aus den Vertretungskörpern dereinzelnen deutschen Staaten hervorgehendes Parlament; ein Fürsten-Directorium als oberstes gemeinschaftliches Organ. Aber einerseits warendiese Vorschläge bisher nur von Cabinet zu Cabinet gegangen, dieOeffentlichkeit wußte davon so gut wie nichts; anderseits waren sie dochzu unbestimmt, nicht ins Einzelne gestaltet, nicht in klare feste Para-graphe zerlegt wie die Entwürfe der andern Seite denen sie gegenübergestellt werden sollten^").

Von Olmüz aus wollte man, ganz im Geiste des Kremsierer Pro-gramms, die deutsche Frage noch immer als eine offene betrachtet wissen.Man bekundete dem deutschen Parlament in einzelnen Fragen wo esirgend anging wohlwollendes Entgegenkommen; man erklärte sich bereitdie vom deutschen Reichs-Ministerium der Justiz entworfene Wechselordnunganzunehmen; man säumte nicht sich an der Frankfurter Commission zurVerfassung eines Militair-Strafgesetzes für das deutsche Heer zu bethei-