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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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Fürst Felix Schwarzenberg.

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Annahme des Antrages Rotenhan*);denn die Directoriums-Jdee ist dieeinzig praktische; sie vereinigt alle die wünschen daß Deutschland kräftigund einig werde, die aber dabei die bestehenden Verhältnisse berück-sichtigen; dann alle die Oesterreich in Deutschland erhalten wissen wollen".Aber die Regierungen müßten aus ihrem Schweigen heraustrcten, Oester-reich vor allem, und sich über die Lösung der Oberhauptfrage aus-sprcchcn;ich kann nur versichern daß die Erklärung, Oesterreich werdeim deutschen Bundesstaate bleiben, vorläufig genügt unsere vielen Freundein den großen und kleineren Staaten zu vereinigen". Am 25. sandte erHerrn v. Würth,so genau wie ich mit allen Persönlichkeiten und Planenvertraut", als Courier nach Olmüz um angesichts der neuen preußischenCircular-Note und des Umstandes daß sichdie National-Vcrsammlungin eine österreichische und preußische Partei, gewiß zu meinem Bedauern,gespalten hat", Aufklärungen zu geben und sich Weisungen zu erbitten**).

In Olmüz hatte die letzte Kundgebung des Berliner Cnbinets um somehr befremden müßcn, als Fürst Schwarzenberg gerade in jenen Tagengemeint hatte das von ihm augestrebte volle Einverständnis mit derzweiten deutschen Großmacht hergestellt zu sehen. Er hatte dies geradeam 23. nach Frankfurt geschrieben, er hatte stündlich die Antwort ausBerlin erwartet, und mußte es nun erleben daß von dort aus dies Zu-sammenwirken in einem Zeitpunkte vereitelt wurde wo er dasselbe demAbschlüße nahe glaubte.

Windisch-Grätz hatte noch keine Kenntnis von der preußischen Notevom 23. Januar, als er am 25. dem Minister-Präsidenten seine Ideenüberdie Wichtigkeit des Anschlußes der süddeutschen Staaten an Oester-reich" mittheilte, dies allein könne Deutschland retten.Wenn die süd-deutschen Staaten mit Oesterreich vereinigt in gleicher Energie Conscqueuzund Beharrlichkeit zu handeln gesonnen sind, so dürfen wir mit Grunderwarten daß den verbrecherischen Tendenzen und verderblichen Absichtender Revolutions-Partei Gränzen gesetzt und Europa von einer so drohen-den und unheilvollen Zukunft noch bewahrt wird." Dieser Auffassung

*) Bd. IV 1 S. 105.

»«-) Schwert, an Schwa. Frankfurt 17. Jannar Nr. 12, 24. Nr. 24, 25.Ver-traulich" 0.

Helfert, Geschichte Oesterreichs. IV. 3.

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