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I. 3. Die inner-österreichischen Länder.
Fußtritt in eine Ecke schleuderten: „Dn hnst du deinen Lohn, du Hund,nun wirst du keinen Artikel mehr gegen den Fürsten und die Armeeschreiben!" Bevor sie das Zimmer verließen ergriffen sie die auf demTische, ans Kästen und Stühlen umherlicgenbcn Papiere, zerrißen sieund warfen sie ans den Boden. Gretschnigg war jämmerlich zngcrichtetund suchte seine Lagerstätte auf; doch war, wie die herbeigerufcnen
Aerzte erklärten, keine der Wunden gefährlich. In der Stadt entstand
über den Vorfall ungeheure Aufregung. Noch in der Nacht verfügten sich
Officiere der Nationalgarde zum General Spannocchi, der ihnen Genng-thnung versprach und am andern Tage durch einen öffentlichen Anschlagder Bevölkerung knndgnb daß der Fall auf das strengste untersucht
werden sollte. Trotzdem fehlte es nicht an wühlerischen Versuchen dieAufregung wach zu erhalten. Am 8. gab es Ansammlungen vor derWohnung des Darniederliegcnden und vor der Hanptwache der National-garde; als ein Officier der Chevanxlcgcrs dahergerittcn kam, wollte sichdie Menge auf ihn werfen und ihn vom Pferde reißen; besonnenereLeute suchten sie znrückznhalten und das Einschreiten einer AbtheilnngMilitair hinderte vollends die Ausführung. Denn es gab nicht wenigSolcher, die dem schlimmen Gesellen die Züchtigung gönnten die er er-fahren, und die es am Ende begreiflich fanden daß der Soldat, der sichdurch die Ausfälle einer ebenso frechen als feilen Presse in seiner Ehre,in der seines Führers angegriffen sieht, ohne daß von irgend einer SeiteAnstalten zu seinem Schutze getroffen werden, zuletzt ans seine Art Ver-geltung übt, wie denn auch die Cavaleristen vor dem Untersuchungsrichter-erklärt haben sollen daß sie in einem gleichen Falle auf dieselbe Arthandeln würden, „da ihrer so oft und so schmählich angetasteten Soldaten-Ehre von Seite der Civil-Behörden auch nicht die geringste Satisfactiongeworden sei" ^).
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Erscheinungen und Vorgänge wie die geschilderten beschränkten sichauf den Bereich der Haupt- und einiger größeren Städte, die Masse derLandbevölkerung hatte damit nichts zu thnn. Den Bauer, den Häuslerund Jnmann in allen Gebieten des Kaiserstaates kümmerte kaum etwasals die Aufhebung der Robot und der nnterthänigcn Leistungen, und be-herrschte wenig mehr als der Wunsch dieser Wohlthat ein- für allemalsicher zu sein, was ihnen nun schon zu wiederholtenmalen vom Reichs-