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4. Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849 Th. 3 (1886) Der ungarische Winter-Feldzug und die octroyirte Verfassung, December 1848 bis März 1849
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XII
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sein patriotisches Hochgefühl Oesterreich nur mit eigenen Kräftengeholfen wissen will, so scheinen mir das in der That zweiganz verschiedene Sachen und der lateinische Spruch hiernicht ironisch, sondern in vollem Ernste an seinem Platzezu sein.

Ungünstige Beurtheilung habe ich auch von ungarischerSeite vernommen. Man hält es meiner Darstellung für übeldaß ich die ungarischen Generale, dieSieg an Sieg reihten",nicht in gebürendem Vortheil lasse und daß, während dieVorgänge bei der kaiserlichen Armee mit einerminutiösen"Genauigkeit geschildert werden, jene im ungarischen Lager nichtdieselbe Behandlung erfahren. Auf diesen letzten: Vorwurfhabe ich nur zu erwiedern daß ich denselben gewiß vermiedenhaben würde, wenn mir hiefür ebenso reiche und verschieden-seitige Zeugenschaften zu Gebote gewesen wären wie auf derandern Seite. Das ist gewiß zu bedauern, und niemand thntdies aufrichtiger als ich selbst. Dem Wesen der Sache aberist dadurch kein Abbruch geschehen, und ich glaube mich, wasden ersten Theil jenes Vorwurfes betrifft, getrost auf denInhalt und Geist meiner Darstellung der mannigfachen Kriegs-begebenheiten berufen zu dürfen.

Ungleich ernster und tiefer gehend als jene Ausstellungenwäre die Beurtheilung meines Werkes von einem Standpunktedessen Berechtigung ich auf diesem Gebiete nicht zugeben kann.Es mögen mir darüber einige Worte vergönnt sein.