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10. April
Marcliart Hintzenhauser, Ulrich Hintzenhauser, Kaspar Hofreuter, Haintz Ilaussner, IlaintzIluller, Thoman Unger und Jorg Wurmm schicken als Diener ihres Herrn, des Jolian von Abenspercli,den beiden Herzogen Ludweig in Bairn und Grafen zu Blortan und zu Graysspach einen Absagebrief,G. am Pftntztag nach Ambrosy. (c. 2 S.)
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Dorentz Schrenck sendet für sich und Wolf Pilgreim, Kristel Schilther, Anderl Nievergalt undDiettreich Allinger als Bundesgenossen der Herzoge Ernst und Wilhalm in Bayren in Folge der Fehde,welche dieselben dem Herzog Ludweig in Bayren und Grafen zu Marttoni angekündigt hatten, diesemeinen Absagebrief. G. zu Münichcn am Pfintztag vor Leonys papae. (c. S.)
(Hielier gehöret eine Reihe von 42 Absage- und Fehdebriefen, in welchen 560 Personen be-nannt sind, welche als Bundesgenossen der Herzoge Ernst und Wilhelm auftreten. Unter diesenkommen vor: Judmann, Marschall von Oberndorf, Ebser, Vinsterwald, Herrmann von Freyberg, Turndl,Lainingcn, Schenk von Schweinspeundt, Marschall von Donnersberg, Schenk aus der Au, Ilaimhofen,Pientzenau, Taufkirchen u. s. f. führen den Wahlspruch: „Gott walt sein, und Skt. Görig,“ Mehreresind zugleich an 11. Albrecht gerichtet.)
Die Herzoge Ernst und Wilhelm in Bairen erklären sich als Feinde gegen Herzog Ludwig,da dieser ihnen und ihren Bundesgenossen mancherlei Unrecht zugefügt hat. G. zu Munichen anPflncztag nach dem Süntag so man singet Misericordia.
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Partzifal Zennger zum Sneberg rechnet mit Smacl, dem Juden zu Regenspurg, dermasen ab,dass die Hauptsumme von 100 Reinischen Gulden, wofür dem Juden 2 silberne Köpfe, wovon einervergoldet, mit silbernen Ueberlidern und andere goldene in einem Tüchlein versiegelte Kleinodienverpfändet wurden, sammt dem bis Datum des Briefes laufenden Judenschaden 148 Reinisclie Guldenausmachen, bis zu nächster Sonn wende unverzinslich bleiben, von da aber, nach Regensp. Pfundenberechnet, je ein Pfund mit 2 Regensp. Pfenningen in jeder Woche verzinst werden soll. Auch willer die ganze Summe, wenn sie nach der nächstkommenden Sonnwende zurückverlangt wird, sogleichbezahlen. Bürgen : Jorg ym Ilirss und Thoman der Smukch, beide Bürger zu Regenspurg. G. desnächsten Pflntztags nach St. Ambrosy Tag. (c. 3 S.)
11. April
Sweikger von Gunndolfing zum Wolfstain stiftet mit Einwilligung des römischeu Königs Sig-mund und des Bischofs Hans zu Eystet eine ewige Messe in der S. Gilgen-Kirche zu Dietfurt undvermacht hiezu seine 8 Pfund Pfenning jährlicher Gült aus der Steuer zu Dietfurt, welche seinemAhnherrn Hiltpolt vom Stain vom seligen Kaiser Heinrich ewiglich gegeben worden sind. Mitsiegler:Albrecht der Preysinger des Herzogs Hainreich Vitzdumb in Nidern Bairen. G. am Freitag nachAmbrosi Tag. (c. 2 S.)
13. April
Absage-Brief der Stadt und Bürger von KulTstain an die Herzoge Ernst und Wilhelm, G. amSuntag vor Tyburty.