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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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1421

i8. Miirz

Martinas papa Georgio episcopo Patauiensi, administratori in spiritualibus et temporalibus ccelc-siae Strigoniensis, eandera ecclesiara Strigoniensem vacantem unacum ecclesia Patauiensi usque adsuum beneplacituin tenendam, regendam et etiara gubernandain auctoritate apostolica concedit. D, Homeapud Sanctum pctrum xv kl Aprilis Pontiflcatus nostri Anno Quarto,

24. März

Der Bürgermeister, Rath und Gemeinde der Stadt Rain melden dem Bischof Ansshallm zu Augs-purg, dass der ehrwürdige Priester und Pfründner zu Semphingen, Niclas der Ilayden, in ihrer Stadtzu Ehren U. L. F. eine Capelle aus seinem eigenen Vermögen gebaut, und darzu eine ewige Messegestiftet, und diese mit seinem väterlichen und mütterlichen Erbgut begabt habe, befreien diese bisherzur Stadt Rain steuerpflichtige Habe von aller Steuerzahlung, und bitten obigen Bischof, die StiftungNiclas des Ilayden zu bestätigen. D. in vigilia annuntiationis beatac virginis Mariae, (c. 4 S.)

30. März

Georg, Probst und Erzpriester zu Berchtesgaden verleibrechtet ein Haus und Kramladen zuBerchtesgaden sammt zugehöriger Gerechtigkeit, so seinem Stift nach Hanns Leymers Tod zurück-gefallen, an Wolflein des Hanns Weinlein gewesenen Bürgers zu Wels {unterlassenen Sohn und seineMutter. G. zu Berchtesgaden Sonntag quasimodo geniti. (c. Sig.)

2. April

Johanns Herzog in Beiren gibt seinem Vizedom in Nidern Beim, Hain reich Nothaft zu Wern-berg, sein Schloss und Feste Ililkersperg und den Markt zu Ilofkirchcn mit allen Gerichten und Herr-schaften und übriger Zugehörung zu eigen als rechtes freies Besitzthum für die Summe von 10193Gulden Reinisch, wovon 6859 Gulden der Herzog dem Vizedom schuldete , und dieser den Rest von3334 Reinischen Gulden zur Einlösung der in der Pfandschaft Erhärten Alfaltcrs befindlichen Schlossesund Marktes verwendet hatte. G. auf den andern Tag in dem Moneid Aperle.

3. April

Egeloff Püchler übergibt seiner Tochter Kathrein, Herrn Sweykgers von Gundolflng Hausfrau,folgende Briefe, die er von Stephan, Herzog in Bayrn sei., inhnt, als: einen Schuldbrief von 600 guterneuer ungrischcr Gulden, einen Geldbrief von 1600 Ducaten und ungrisehen Gulden, wofür er demHerzog die Feste Elchofen zu lösen gab, und einen Geltbrief von 2000 ungrischcr und behaimischerGulden, wofür ihm die Feste Swaben versetzt wurde. Diese Briefe und alle daran geknüpfte Rechteüberträgt er nun seiner obgenannten Tochter und deren Erben, und verzichtet für sich und seine übrigeErben auf alle fernere Ansprüche auf dieselben. Mitsiegler: der ehrbare bescheidene Peter der Ilerm-starffer zu Nidern-Aichpach. G. am Phintztag nach dem Suntag als man singet Quasimodo geniti.(c. 2 S.)

8. April

Die Bürger von Töltz schicken dem Herzog Ludweyg in Bayern bei Gelegenheit der zwischendiesem und den Herzogen Ernst und Wilhalm, in Bayern ausgebrochenen Feindseligkeiten einen Ab-sagebrief, indem sie versichern, ihren Herren, den Herzogen Ernst und Wilhalm, allen Beistand, HerzogLudweyg aber und dessen Leuten Widerstand zu leisten und Feind zu seyn. G, am Erichtag nachSt, Ambrosy. (c. S.)