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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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1417

10, Aug,

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12. Aug.

17. Aug.

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von dem andern ettwaz kavffti ez wäre hie ze Mindelhain oder anderswo vnd derselb hinweg gicngean dises wissen willen vnd erlavben, vnd den also nit bezalt bette in demselben Markt vnd diu Klagfür si her käme gen Mindelhain, daz si den avch darvinb mügin straffen wie se denn ze rat wurdin.Vnd wäre ober ainer oder ainw vnder inen nit gereht speczry hette vnd die für gerelit verkavlfti vndwa si dez innen würdin, daz si den avch darvmb straffetin vnd bessretin wie si denn ze rat wurdin,vnd wäre ob dehainer vnder Inen räubig oder diebig gut kavffti, wa si dez Innen wurdin so der herktime in ir wyhin daz si den darvmb avch straffetin vnd bessretin wie si denn ze rat wurdin. Vndwäre ob ain fraw oder ain man dehainem kramer ichzit stäle vff vnserin vorgenannten markt ze min-delhain, vnd daz kuntlich offenbar wurde. Vnd wie si die handletin ez wäre mit Worten oder mitwerken an fliessend wundan, daran süllen si weder herren noch vogt nihtzit fürchten vnd doch

vnsren rehten an allen schaden. G. An sant Laurentzentag dez hailigen Martrers. (c. S.)

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Fridreich, Markgraf zu Brandenburg, Jörg Bischof zu Triendt und Seifrid Abt zu Eibangenteydingen zwischen Herzog Ludwig von Bayern und Bischof Albrecht zu Regensburg also dass derHerzog dem Bischof auf dessen Begehren die Veste Hohenburg mit Zugeliörung auf nächsten Frauen-tag Liechtmesse um siebenthalb tausend Gulden ungarisch wieder zu lösen geben soll, G. zu Costnitzan sand Lorenzen tag.

Bischof Albrecht zu Regensburg bekennt, dass er vom Herzog Ludwig von Bayern, wenndieser ihm bis nächsten Lichtmesstag nach schiedsrichterlichem Spruch die Veste Hohenburg umsiebenthalb tausend Gulden lösen lässt, darum weiter nichts zu fordern habe, und auch um die2400 Gulden, die ihm des Herzogs Herr Vater schuldig gewesen ist, verglichen sey, D. ib, et eod. d.

Fridrich, Markgraf zu Brandemburg, erkennt auf Befehl Kaiser Sigmunds als Vorsitzer desReichs-Gerichtes zu Costentz in der Streitsache zwischen Theseres Frawenhover und dem HerzogeLudwig in Beyern, betreifend die Vorenthaltung des Schlosses Ivürnstein, zu Recht, Herzog Ludwigsolle den Frawenhover in längstens dreien 14 Tagen wieder in die Gewere des Schlosses Kürnsteineinsetzen. G, zu Costentz, des Donerstags nach sant Laurencien Tag.

Sigmund Römischer König gibt Johansen Lantgrauen zum Leuchtemberg und seinem VetterGorgen die Lantgraffschaft zum Leuhtembcrg mit allen ihren Unterthanen, Rechten und Freiheiten zuLehen. G. zu Costencz des nechsten Czinstags nach vnserr frawentag Assumpcionis.

Conrat der Plattner, von dem Rath zu Regenspurg wegen seiner unordentlichen Lebensweiseaus der Stadt verwiesen, nachher jedoch ermächtiget, in dieselbe zur Probe auf ein Jahr wiederzurückzukehren, gelobt während desselben weder in Leithäuser noch Ilurenhäuser zu gehen, auchnicht mit Würfeln oder Kugeln zu spielen, und mit Weib und Kindern im Frieden zu leben. Siegler:Peter der Maller, Schultheiss zu Regenspurg. G, des Eritags nach U. F, Tag zu der Scliiedung, (c. S.)