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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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1416

21. Mürz

22. März

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H

23. Mürz

seinen Erben Fall und Hauptrecht von ihm werden solle. Gesiegelt mit dem grossen Siegel derStadt Mindelheim. G. An Sankt Benedicten tag in der vasten, (c. S.j

Die Bürgermeister, der Rath und die Burger der Stadt zu Rotemburg vif der Tawber machensich verbindlich, den mit Peter Wiczig, Caplan der aus der alten Judenschule in der Stadt Rotemburgerbauten Kapelle, abgeschlossenen Vertrag über das in dieser Kapelle fallende Opfer, weshalb er sievor das heilige Concilium zu Costencz geladen hatte, getreulich halten zu wollen. G. am Sampstngvor dem Suntag als man singet Oculi in der Vasten.

Chunrat der Muraher der Herzoge Ernst und Wilhalm Hofmeister erkennt, dass Jörg derj Waldegker die 100 Gulden , welche er dem Chunrad Poclc wegen Versuch des Entweichens wider Recht abgenommen hat, wieder zurückgeben, übrigens seiner Rechte auf Chunrad Poclc als seinen| eignen Mann geniessen soll, als zu Oberbayern Recht ist. G. am Suntag Oculi. (c. Sig.)

| Chunrad Ymmendorffer, von Herzog Ludwig wegen einiger Vergehen gegen dessen Land und

| Leute gefangen gesetz^ vergleicht sich mit demselben, wird freigelassen, schwört Urfehde, und ver-| spricht allenfallsige Ansprüche an denselben nur auf dem Wege Rechtens geltend zu machen, ihn zu| warnen, wenn er höre, dass der Herzog zu Schaden käme, und sich bei allenfallsiger Uebertretungj eines der beschworenen Artikel nach geschehener Aufforderung alsbald zu stellen. Mitsiegler: YVil-' halm vom Wollfstain, D. eod. d. (c, S.)

Friedrich von Tortzbach Probst zu Rebdorf und Heinrich von Bopfingen des Bischofs von EystetHofmeister erklören, hinsichtlich der Ansprüche welche Heinrich von Apsperg von wegen seinesseligen Vaters Hans von Apsperg an den Bischof Johann zu Eystet gemacht hat, sey ihnen nichtsanderes kund, als dass der selige Hans von Apsperg auf ein Jahr des seligen Bischofs FriedrichDiener geworden sey aber am Ende des Jahres erklärt habe, die Burkhut von jährlich 4 Mut Kornund 4 Mut Haber sey ihm zu klein, und würde dieselbe nicht gebessert, so wolle er nicht dabcybleiben. Betreffend die Foderung, welche Heinrich von Apsperg wegen eines Pferdes macht, welchesseinem seligen Vater bey dem Bischof Friedrich abgegangen scyn soll, erklären sie, dass sie hierübernichts wissen. D. eod. d. (c. Sig.)

Ernst und Wilhnlm Herzoge in Bayern widerrufen das Halsgericht, das sie ihren StädtenGeisenvelt und Hohenwarth gegeben, zu richten um Erb und Aigen auf die Bitte des MarktsPfaffenhofen. G. zu München Suntag als man singet Oculi.

Elisabeth, Burggräfln zu Nuremberg saget Wyricli von Trewtling, Ritter, von der geführtenRechnung für sie und ihren Herrn Gemahl quitt, ledig und los. Zeugen: Erenfrid vonSeckcndorff, Hofmeister vnd Fridrich Sesselmann. G. zu Onolczspach am Montag nach Oculi in derVasten, (c. S.)