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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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14168, Mürz

9, März

10. März

16. März

18. März

20. März

21. März

Wernbart Waldegkär bekennt, dass seinem Bruder Jörg dem Waldegker gemäss der Theilungihres älterlicken Erbgutes die Veste und Behausung Wallenburg, 2 Taferncn und ein Hof zu Mues-pach, 1 Taferne zu Sliers, die halbe Gült von der Taferne zu Wernsmül und der Fischgang derAlten an der Prugk zu Sliers zugefallen scy, dass sie aber beyde ihr Federspil und Wildbann, die2 Jahrmarktzölle zu Muespach, die Fischrechte zu Sliers, ihre 2 Häuser zu Muespach, den Vogthaberund die Gefälle ausserhalb der Gerichte Wallenburg und Waldeck gemeinschaftlich haben, und fürdiese beyden Gerichte einen gemeinschaftlichen Richter halten sollen. Ihre Lehen soll der ältesteWaldegker verleihen und eben so der älteste Waldegker das Kammermeister-Amt zu Freysing vomBischof daselbst zu Lehen empfangen. Siegler: Wernhart Waldegker. D. eod. d. (c. Sig.)

Johannes Maguntinensis sedis arcliiepiscopus Alberto Bambergensis ecclesiae episcopo auctori-tatem committit, ut adjunctis duobus vel tribus episcopis Johanni electo et confirmato Eystetensi munusconsecrationis imponant. D. in oppido Hanow die nona mensis Marlii. (c. Sig )

Ritter Wilhalm von Bebenburg zu Burlaswaben bekennt an seiner Schuldfoderung von 800 Gul-den, die er an die Herzoge Ernst und Wilhalm zu machen hat, zu den 300 Gulden die er schon imvorigen Jahr von Ulrich Edelman, Richter zu Vohburg, im Namen der Herzoge erhalten hatte, vonebendemselben neuerdings 300 Reinische Gulden erhalten zu haben. G. am Erchtag in der erstenFastenwoche, (c. S.)

Ernst und Wilhalm, Herzoge in Bayern, geben dem Convent des Gotteshauses zu FürstenveldSteuerfreiheit auf den Hof zu Ailingen im Starenberger Gericht, den Fridreich sei., Pfarrer zu Zell,dem Kloster zu einem Jahrtag für sich und Ludweig Grans und zur Verbesserung der Sieckenpfründcalldort vermacht hatte. G. zu München am Montag nach St. Gregorien Tag. (c. 2 S.)

Hanns von Rosenberg, Ritter und Elspet seine Gemahlinn beurkunden, wie ihre von Parzefalund Tristram den Zeugern, Gebrüdern, um sechstausend Gulden überkommene Pfandschaft llilpoltstain,Veste und Stadt, der Reichserbmarschall Haupt zu Pappenheim, Bruder der obigen Eisbet, um gleichenKaufschilling an sich gelöset hat. G, an dem nächsten Mitwochen nach dem Suntag in^der Vastenals man singet Reininiscere. (c. 2 S.)

Martein der Wirth von Oberhausen vergleicht sich wegen der Beschuldigung, als habe erFeinde der Herzoge Ernst und Wilhalm in Bayern beherbergt und bewirthet, mit diesen unter derVermittlung Hanns des Holtzhaymer, und verspricht Zeit Lebens Feinde obiger Herzoge nicht zubewirthen. G. am Freitag vor dem Sonntag Oculi. (c. S.)

Vlrich Fogellin Bürger zu Mindelheim, welchem Herzog Vlricli zu Tegge, dessen eigner Manner ist, erlaubt und gegönnt hat zu wyben, Burkrecht zu haben und Bürger zu seyn zu Mindelheim,gelobt demselben mit einem Eide, dass er weder in einer andern Stadt Bürger werden noch auf dasLand hinter andere Herrschaft sich setzen wolle, und dass nach seinem Tode dem Herzoge und