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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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2. Aug.

Stcifan von Abbspcrg, Landrichter zu Nurcmbcrg entscheidet die Irrungen wegen Empfaliungder Lehen, welche Johannes Herr zu llochenloh selig geliehen, und die nun von Leonhart Grafen zuCastel, Albrccht Ilerrn zu ilochenloch und Fridrich Schenk zu Lymburg geliehen werden wollen dahin,dass die Burger des Raths der Stadt Nuercnberg so lange in ruhigem Besitz ihrer llochenlochischcnLehen verbleiben sollen, bis die genannten Herren sich über das liecht zur Belehnung vertragenhaben. G. am Mitwochen vor sand Oswalds tage.

4. Aug.

Der römische König Sigmund leiht dem Herzoge Ulrich von Tcke das Halsgericht zu Minndcl-hain, und den Zoll daselbst und zu Güntzburg unter Licbcntann, G. zu Meran, des nächsten Frei-tags nach sand Peters Tag ad vincula. (c. S.)

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Derselbe bestätiget der Stadt Koufburcn alle Freiheiten, liechte und Handfesten. G. zu Merandes nächsten Freitags vor St. Syxtentag. (c. S.)

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Ebenso der Stadt Memmingen. D. ib, et cod. d.

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Ebenso der Stadt Weisseinburg. D. ib, et cod. d.

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Ebenso der Stadt Kempten D. ib. et eod. d.

6. Aug.

Ilanns Kuchler zu Fridburg verkauft den Haupt- und Satzbrief, den ihm Margret, Syman desKiirsner, Bürgers zu Burkchausen sei. Wittwe, und deren Söhne Hanns und Urban über das Frci-SchilT übergeben hatten, dem Herzog Heinrich in Beyrn. G. zu Burchauscn am St. Oswald Tag. (c. S.J

8. Aug.

Stephan, Herzog in Beyern, verschreibt Peter dem Rcichhern, welchem er die Veste Mern-stain für ein gewisses Darlehen empfahl und als Fürpfand cinsetztc, für die Burghut eben dieserVeste 24 Mark Chrawczer merancr Münze, welche er jährlich von seiner Gült im pawnburgcr Amteerheben soll, nämlich 12 M. von seiner Mai-, und 12 M. von seiner Ilerbslcucr. G. zu Kufstain,am Eritag vor sand Larenczen Tag. (c. S.)

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Derselbe verschreibt für sich und seinen Sohn Ludwig, Petern dem Reiehhcrn, seinem Pflegerzu Mernsfain 375 Mark guter Chrawczer merancr Münze die er ihm schuldig geworden ist, wovoner ihm 140 Mark bar lieh, die übrigen an seiner Veste Mernstain verbaute, und noch 32 j M. daranverbauen soll, aus seinem Ungelte in der Stadt Kiczbuhel alle Gefälle, welche über die 10 Mark,die er bereits seinem Pfleger zu Kufstain, Otten dem Ebser, darauf verschrieb, noch eingchen, setztdenselben auch die Veste Mernstain als Fürpfand, bis Alles ausgeglichen ist. D, ib. et cod. d. (c. S.)

ii. Aug.

Derselbe genehmiget den vom Ritter Hanns von Rosenberg geschehenen Verkauf einer jähr-lichen Gilt von hundert fünfzig ungrischen Gulden aus der demselben verpfändeten Stadt und VesteHilpoltstain an die Stadt Nürnberg um dreytausend Gulden. G. zu Freysing am Freytag nach sandLorenlzen tag.

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