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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
Seite
118
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H8

1412

11. Mai

Johannes pnpa privilegium renovat, ut Abbates in Seeon mitra, annulo et aliis pontificalibusInsigniis libere possint uti, nec non benedictionem solemnem super populum post missarum et ves-perorum solemnia dare. D. Rome apud S. Petrum. V. Id. Mai. Pontificatus anno secundo.

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Johann Herr zu Ilaidekk, Bürgermeister zu Regensburg, quittirt über seine letzte Quartals-Besoldung mit Erklärung seines Dienst-Austritts. G. an vnsers Herrn auflart abent, Ce, S.J

16. Mai

Die Herzoge Ernst und Wilhelm erlauben dem Kloster Scheftlarn zur Ergetzung erlittenerSchäden und Beschwerden, dass es die Scheiben Salz, die es nach seine Brief Ausweisung wöchent-lich zollfrey hat, nach Notlidurft wohl versetzen und verkaufen möge, bis es aus seiner Geldschuldkommt. G. München an Montag nach dem auflart tag. (c. 2 S.)

18. Mai

Fridrich, Burggraue zu Nüremberg bescheint den Bürgermeistern und Rathen der Stadt Roten-burg den Empfang von 80011. für die gewöhnliche Reichssteuer der nächst vergangenen zwey Jahre,und den von 75 11. zu dem guldin Opferpfennig, G. am Mittwochen vor Pfingsten, (c. S.)

22. Mai

Ernst, Herzog in Bayern, bekennt, dass sein Bruder, Herzog Wilhalm, das Gut zu Kirchhayman Pauls den Acresinger mit seiner Einwilligung verkauft habe. G. zu München an dem heyligenPfingsttag. (c. S.)

25. Mai

Fridreich, Herzog zu Oesterreich, erlaubt dem Gotteshaus zu Wettenhawsen in seiner Herr-schaft zu Burgaw, dessen Vogt er bisher war und das durch die Belästigung seiner Jäger, Hundeund Rosse sehr zu Schaden kam, sich einen andern Schirmer und Vogt zu suchen, und verzichtetauf alle Vogtei und das jährliche Vogtrecht von 12 Pfund IRiller. G. ze Baden an Sand Vrbanstag. (c. S.)

26. Mai

Friderich Burggraue'zu Xuremberg und Hanns von Degenberg Ritter, Vicztum zu Amberg treffen inden Streitigkeiten, welche zwischen Johannsen Herzog in Beyern und Johannsen Burggrauen von Nurem-berg bestanden haben, folgende Entscheidung: die beyden Fürsten und die Ihrigen sollen gute getreueFreunde seyn, der Burggraf Johanns von Nüremberg soll des Abts Conrats zu WaltsachsenHerzog Johannssoll des Herrn Bartholomes gnädiger Herr seyn ) die Gefangenen sollen von beyden Seiten freygelassen wer-den ; für die 1000 Mark Silbers mütterliches Erbe, welche nach des Burggrauen Fridrich zu Nurein-berg Tode genannter Burggraf Johanns dem Herzog Johanns von Beyern schuldig ist, soll derselbeihm 1000 Gulden bezahlen und ihm dafür verpfänden das Schloss Belieimstain, die Stadt Begnicz mitdem Arczberge und die nachbenannten Forste, Dörfer und Güter, als: Newendorf, Steckenpuhel, Prunne,Wiltbergk, Ileynprunne, Ncwenhof, Puchach, Zucz, Lone, Lobensteig, Steinenrewt, Schönfeit, Lynten-liart, Kaltental, die Burgkhut, den Oberforst, das Eychech, Ivesprunne, Escliach, Ilunerpach, Krugspühel,Miiczwinkel und die 4 Hämmer bey Lewbs gelegen; beyde Herrn sollen in den nächsten 3 Jahrenin keine Unfreundschaft mit einander kommen und vorkommende Zwistigkeiten sollen durch 2 Räthevon jeder Partey und einem Obmann, den die klagende Partey aus des Gegners Riithen zu wählen