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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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tragen habe, die Strassen zu schirmen, und ihnen und des Richs Steten und Unterthanen in Allembeholfen zu seyn, wie ihnen das und andere seine Meinung der Entwerter dieses Briefs, JohannesKirchner, dem sie gänzlichen glauben mögen, eigentlicher und völliger sagen werde. G. zu Ofen,am sant Agnete tage.

95. Jan.

Chunrat der Sturlik zu Tumstaulf bekennt, dass ihm der Rath zu Regenspurg dessen Täfern zaTumstauff sarnint Stadel und Hofstatt, welche Lehen ist von Jobst dem Zenger ; ferner einen Kraut-garten, gelegen vor der Brücke daselbst, vom nächsten Michclstage an auf 3 Jahre gelassen habe,wofür er demselben dessen Wein verschenken soll, sozwar, dass ihm von jedem Eimer 4 Kopf blei-ben, und für seine Mühe jährlich 4 Pfd. reg. Pfg., ein Fuder Heues und ein Fuder Holz geliefertwerden. Siegler: Dietreich der Tawrlinger, z. Z. Pfleger zu Tumstauff. G. an sand Pauls Tag, aller bekehrt ward. (c. S.)

28. Jan.

Herman Scheffer von Kropfsrewt und seine ehliche Hausfrau versprechen dem Abte Georien unddessen Gotteshause zu Castel, ihr Erbrecht zu Kropfsrewt auf des genannten Gotteshauses eignenGütern in Jahresfrist mit einem tüchtigen Manne zu besetzen, oder auch an Jemand zu verkaufen,welcher dem Abte wohl gefällt; wo nicht, so ist ihr Erbrecht dem Gotteshause ledig und los.Siegler: Hainreich der Pöllinger, z. Z. Richter zu Pfaffenhofen. G, des nächsten Mitwochs vorLiehtmess. (c. S.)

29. Jan.

Wilhaliu der Torringer zu Jetenbach bekennt, dass ihm die Herzoge Ernst und Wilhalm vonBayern an deren Handfeste, welche auf 1000 Gulden neuer ungerischer lautet, 500 Gld. auch neuerungerischer zu rechter Zeit bezahlt haben. G. am Pflncztag vor u. 1. Fr. Tag zu Liechtmissen. (c. S.)

30. Jan.

Herzog Johann in Bayern quittirt über erhaltene fünfhundert Pfund Pfenning an einein Gut-haben von der Stadt Regensburg zu tausend Pfund Pfenning. G. Freitag vor vnss Frawn Liecht-messtng.

2. Febr.

Chunrat Kamerawer zu Viehawsen und seine Hausfrau bekennen, dass ihnen die Herzoge Ernstund Wilhalm von Beyern aile Geldschuld, welche sie und deren Väter säl., Herzog Johanns, ihnenschuldig waren, bis auf den heutigen Tag richtig bezahlt haben; dass sie namentlich einen Brief,lautend auf 100 ungerische Guidein, und mit ihres Vaters Insigel versehen, von ihnen gelöst, auchderen Antheil von einem andern Briefe, lautend auf 800 ungr. Guidein, und mit der Herzoge Johanniund Stephan Insigeln versehen, gänzlich bezahlt haben. Sie erklären desshalb alle wider den gegen-wärtigen lautenden Briefe für kraftlos, ausgenommen die über Viehawsen und andre Pfandschaft.G. an u. Fr. Tag zu Liechtmess. (c. S.J

6. Febr.

Kathrei die Altmanin zu Mitich und Agnes, ihre Tochter, vermachen ihrem Sohn und Bruder,Chunrad dem Altman , ihren Erbtheil auf dem Gut zu Mitich hinter der Kirche, damit er Priesterwerden könne; würde er aber innerhalb der nächsten 6 Jahre nicht Priester, so soll ihnen obiger