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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
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17. Jan.

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18. Jan,

19, Jan.

21, Jan,

Vorsprechen sind gewesen: Hainreich von Tann und Hainrich von SiehendariT. Au der Schrannensind gesessen: Stephan der Korbech, Hainroich Lawbstarffer, Hartman Awer etc. G. dez Mantagsan sant Julianstag. (c. S.)

Herzog Stephan von Bayern bekennt, dass er nach stattgehabter Abrechnung, dem vestenBitter Ortolf dem Grossen noch 1704 Gulden ungarisch schulde, und verspricht diese Schuld inbestimmten Fristen abzutragen. G. Wasserburg ain St. Anthonitng.

Johann Herzog in Bayern, welcher seinen Vettern den Herzogen Ernst und Wilhalin 5000Gulden auf ihre Herrschaften und Schlösser Sulzbach, Bosenberg, Popperg und Swcngkendorf geliehen,und auf ihre Bitte Balthasar dem Murher und Stephan dem Berchtolzhover 463 Gulden bezahlt hat,gelobt, dass er seinen Vettern die genannten Herrschaften und Schlösser nach Laut der hierüberbestehenden Briefe zu lösen geben wolle. G. zu Sulzbach an Anthonicn Tag.

Ludweig Pötschner der Jünger, Burger zu München gibt Herrn Leupolten dem Gumprecht,Burger zu Regensburg seine Tochter Annen zu rechter Ee, und verspricht zu Ueuratgut sechshundertungriscli Guidein und erborge Verligung, welche Leupolt Gumprecht mit tausend ungrisch Gulden zuwiderlegen gelobt. Bürgen und Mitsiegler: sein Vater Ludweig der eltcr Pötschner, und sein VetterHainrich der Part. G. an sand Anthony tag.

Stephan, Herzog in Bayern verleiht Peter dem Schönsteter und dessen Hausfrau Elspet derSmieheriu 1000 Gulden, wofür er das halbe Gericht zu Rain von denselben gelöst hat, auf seinerGült zu Kufstain und auf dem Ebser-Amt. G. zu Wasserburg am Suntag nach Anthonii. (c. Sig.)

Derselbe verschreibt Eglolf dem Püehlär zu Teysingen die ihm schuldigen 600 Gulden auf derHerbst- und Mai-Steuer zu Kufstain und Kitzbühel. G. zu Wasserburg am Montag vor SebastiansTag. (c. Sig.)

Sigmund, römischer König, sendet nach seiner Erwählung zum römischen König, die nächstzu Frankefurt geschehen, seinen lieben getreuen Johannes Kirchen, des Ilochgcbornen Ludwig, Pfaltz-grauen by Rin und Ilertzogcn in Beyern Rath und Diener, an die Bürgermeister, Rälhc und Burgerj der Stadt Nürnberg ab, lässt ihnen wissen, wie er sich ernstlich dazu schicke, der heiligen Kirche

: und des heiligen Römischen Reichs Sachen in gute und redliche Ordenung zu bringen, nachdem er

sich allein darumb, nicht seines Nutzes willen, in der Wahrheit, die Gott selb ist, des heiligen Römi-schen Reichs unterwunden, begehrt hingegen, dass sie ihm getreulich warten und byständig seyen,

ohne an etlicher anderer Wort oder Schrift sich zu kehren, und eröirnet ihnen, dass er, damit sie eino

gelegen Zuflucht bis an seine Zukunft haben mögen, dem ehrwürdigen Wernher, Bischof zu Trier,seinem lieben Neven, dem Hochgeborn Ludwig Pfaltzgrauen by Rin und Ilertzogcn in Bayern, seinemlieben Oheim, und Kurfürsten Johannsen und Fridrichen Burggraucn zu Nürnberg, seinen liebeni Oheimen, auch Eberharten, Grauen zu Wirtemberg, seinem lieben Swager, zugeschrieben und aufge-