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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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28. Oct.

Johanns Meinhart, Graf zu Görtz und zu Tyrol, ertheilt den Bürgern der Reichsstadt AugspurgSicherheit und freies Geieile durch seine Lande, so dass selbe darin ungehindert Handel treiben undmit Sicherheit in die wälschen Länder ziehen können. G. zu Luentz an St. Symonis und Judo Tagdor heiligen Zwölfboten, (c. S.)

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Wenzlaw römischer König sendet an Bürgermeister, Rath und Burger der Städte Nuremberg,Windsheim und andere Städte in Franken ein Beglaubigungsschreiben auf den edlen Dytrich von derWeytenmühle, welcher mit ihnen wegen der Steuer, die sie ihm und dem heiligen Reiche auf santMerl einstag zu geben pflichtig sind, zu verhandeln habe. G. zu Präge am sand Symon vnd Judastago.

29. Oct.

Fridrieh, Bischof zu Eystet, und der Dechant und das Capitcl zu llerriden machen sich ver-bindlich, dass sie nachdem Niclas von Kollenberg im Stifte zu Ilcrrieden eine Vicnrey gestiftetund Güter dazu gegeben hat, welche von dem Burggrafen Fridrieh zu Nürmberg zu Lehen gegangen weil dieser auf die Lehenschaft verzichtet hinfort ewiglich die erledigle Vicarey Jeglichem, welchender Burggraf dahin fordern würde, verleihen. G. zu Eystet am Mitwochen vor Allerheiligen tag.

2. Nor.

Ulrcich von Aufsess verkauft mit Willen seiner Wirthin Barbara und seiner Tochter Margarethavom Berge, nach Vermittlung seines Schwagers Mathes von Maspach, seinen Antheil an der VesteAufsess mit allen Zugchnrungen, an Fürst Johannsen Burggrafen zu Nüremberg um sechzehnhundertGulden rhn. Wehrung. G. am Sonntage nach Allerheiligen-Tage. (c. 4 S.)

3. Nov.

Johan, Pfalzgraf bey Rhein und Herzog in Bayern vergleicht sich mit Rath seiner Vettern,der Herzoge Ludwig und Heinrich, mit der Stadt Regensburg über die dortigen vom Reich ihm ver-pfändeten Juden dahin, dass diese in den nächsten fünfzehn Jahren, wenn die Pfandschaft so langedauert, ihm jährlich zweyhundert Pfund Pfenning und der Stadt für ihre Schatzsteuer und Bürgerrechtjährlich sechzig Pfenning reichen sollen. G. dez nochsten Montags nach Aller Heiligen Tag. (c. S.)

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Der Rath der Stfcdt Regensburg, welcher sich mit den Juden daselbst auf eine jährliche Schatz-steuer von sechzig Pfund Pfenning, abgesehen von der an Herzog Johann in Bayern als Pfandinhaberzu bezahlenden zweyhundert Pfund Judensteuer jährlich, verglichen hat, verspricht entgegen seinenSchutz und Schirm allen Juden in der Stadt. D. cod. d.

4. Nov.

Jörg Bischof zu Passau verspricht bis Lichtmess über ein Jahr die Bezahlung der 251 Pfundund 5 Schilling Pfenning welche er Andree dem Swartzenstainer seinem Pfleger zu FUrstenegk wegendes Baues schuldig ist, den derselbe zu Fürstenegk gethan hat. Bürgen und Mitsiegler: Hainreichvon Pucchperg, Hans Gciselperger Pfleger auf sand Jörgenperg, Niclas Zeller Stadtrichter, und Stetfander Schrantz Mautter zu Passau. G. am Eritag nach aller Heiligen, (c. 4 Sig.)

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Andre Swarzenstainer Pfleger zu Fürstenegk gelobt, die Summe welche ihm der Bischof Jörigzu Passau schuldig ist vor einem Jahre nach kommender Lichtmess nicht zu fodern, ausgenommen die

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