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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
Entstehung
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19. Oct.

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den Frauen vom Anger das denselben Abgenommene, soweit es noch nicht zurückgegeben sei, gänz-lich erstatten, die Herzoge Ernst und Wilhalm aber statt der Feste Reichcrtzhoven von dem HerzogLudweig die Lehenherrlichkeit über andere Güter, die mit demselben gleichen Werth haben, erhalten.Ferner sollen die von Letzterem allenfalls in Beschlag genommenen oder einkassirten Gilten vonKlöstern, Städten und Dienern der Ersteren von demselben wieder ersetzt werden, und über gegen-seitige Ansprüche der Diener von obigen Herzogen einerseits der obgenannte Burggraf, und anderer-seits Oswald Törringer, als Obmänner, entscheiden, der Burggraf auch über einige dem Herzog Lud-weig zu Ilaidelberg bestätigte Geldfoderungen und über die Ausbesserung von Nännhoven und Iglin-gen den schiedsrichterlichen Ausspruch thun. D. cod. d.

Ott von Milz Dechant und das Domkapitel zu Wiirzburg bekennen, dass ihnen Bischolf Johannvon Wiirzburg zu den 30,000 fl. um die sie Kallstadt, Amt und Schloss von ihnen gekauft haben,neuerdings 1750 Gulden, welche sie für ihn an Richolff von Elma, dem eine solche Forderung wegenBrosselzheim zustand, bezahlt haben, darauf verschrieben hat. G. An sant lukastag.

Johannes, Bischof zu Wiirzburg verheisst dem Hans Lewkirchen, seinem Kämmerer und Elsendessen Ilausfra, früher Witwe des Fritz Kämmerer die Summe von 300 fl. die er diesem für einDarlehen und geleistete Dienste schuldig war, nachdem sie ihnen dafür das verschriebene SchlossRottenburg zurückgegeben, nächsten St. Peterstag Cathedra zu bezahlen. Bürgen: üietreich vomEglofstein, Kumund von Giech, Eberhart von Eberstein und Hans Punzendorffer. G. am Suntag nachsant Gallentage.

Chunrat der Vorster zu Alling verzichtet in Folge erhaltener Vergütung auf alle Ansprüchean das Gotteshaus zu Priel von des Angrifs wegen auf Alling, den Herr Wilhelm der Parspergerund der Eglofstainer dem Landgrafen und [dem Niederlande zu Leide gethan haben. Sigler: derRichter zu Schönhofen, Hanns der Schönhofär.

Johann Herzog in Bayern einerseits und Johann Burggraf zu Nuremberg anderseits übertragendie Entscheidung ihrer gegenseitigen Zusprüche mit Ausnahme der 1000 Mark Silbers worüber dergenannte Herzog versiegelte Briefe hat, Albrechten zu Ilohenloch, Friedrich Schenken zu Limpurgund Hansen vom Degenberg, so dass dieselben zuvor gen Aurbach, Pegnitz und Beyerrewt reitenund Kundschaft erholen sollen. D. Nuremberg in die sanctorum undecim millium virginum. (c. 8 S.)

Margareta von Burgow des seligen Stephan Rot Ehewirthin und ihre Sohne Cunrat der llotTumlierr zu Augspurg und Stephan der Rot Bürger zu Ulm verkaufen alle ihre Leute und Güter zuElchingen und zu Wysingen an den Abt Jose und den Convent zu Salmanswyler um 1730 Gulden.Bürgen und Mitsiegler: Hans Striilin ulf dem llofe, Ilainrich Bessrer der ältere, Ulrich Huntfuss, OttRot vor den Barfüssern, Ulrich der Rot, und Cunrat Büterlin der jüngere Bürger zu Ulm. G. amSamstag vor Simons und Judas Tag. (c. 8 Sig.)