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14091. Juli
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93 . Juli
34. Juli
Stephan, Ernst und Wilhelm, Herzoge in Beyrn, ersuchen den Herzog Hainrich ihren Vetter,
ihnen den Brief über Sulezpach und andere Briefe, welche sie und ihr Vater Herzog Johans sei.
dein Vater Herzogs Hainrich, dem Herzoge Fridrich sei. in gelrewes Hand empfohlen und eingc-»ntworlct haben, verabfolgen zu lassen. G. zu München eod. d. (c. 3 S.)
Ott von Meissaw Obermarschalk und Oberschenk in Oesterreich und Hans Lader Pfarrer zuSitzendartf stiften in der Pfarrkirche zu SitzendartT mit Einwilligung des Probstes Hans und des Con-ventes zu Paumburg eine ewige Gediichtniss mit Vigil und Seelamt, und vermacht Ott von Meissawhiezu aus dem Urbar seiner Herrschaft Meissaw 4 Pfund und 33 Pfenning jährlicher Gült zu Sitzcn-darlT, Hans der Lader aber 8J- Pfund Pfenning Gelts zu Ilerzogpirpaum und Grub, dann beyde gemein-schaftlich 2 Mutt Dienstwaizen auf einem Gute zu Rasledarlf, das von Ott von Meissaw Lehen
gewesen ist. G. an Ulreichs Tag.
Nachdem Bürgermeister und Rath der Stadt Meiningen, statt des cheliin vom Kloster Rot
erkauften Fahrs (Ueberfuhr) zu Eglsee an der Hier, mit Verwilligung des Hanns von Königsegk eineBrücke über die Iller geschlagen, und statt des bisherigen in Korngarben und Brodlaiben bestandenenHandlohns für den Gebrauch der Fahr, ein nur allein in Korn bestehendes Handlohn für den Gebrauchder erbauten Brücke einzuführen beschlossen haben, vertragen sich der Abt Andreas zu Ochsenhausen,der Abt Cunrat zu Iiot, und die Gebrüder Hanns und Caspar von Erolzliain zu Beurn und Erolzhainvon ihrer armen Leute wegen mit obgedachter Stadt Memingen und dem Hanns von Königsegk zuMarstetten und Alendorf über das Einsammeln des Handlohns in Korn, wobey angenommen wordenist, dass für jede ehmalige Rocken-Garbe ein Metzen Roggen, für jede ehmalige Habern-Garbe einMetzen Haber, und für jeden Leib Brod auch ein Metzen Haber, alles sauberes Korn Meininger Maasgereicht werde. G. auf Freyttag nach sant Ulrichs Tag.
BischolT Johann von Würzburg befiehlt den Bürgern von Karlstadt, dem Domcapitel zu Würz-j bürg, an welches er sie von niittlieher Schulde wegen, verkauft habe , zu huldigen. G. zu Wirtz-j purg am Freytage vor Kiliani. (c. S.)
Stephan Herzog in Bayern verpfändet die Veste Wartstain an Walther von Kunigscck um die1700 Gulden, welche er demselben theils für Dienste und Schäden, theils für Bauten an genannterVeste schuldig ist. G. zu Sehünveld am Eritag vor Jacobs Tag. (c. Sig.)
Ruprecht, römischer König, bestätigt einen am nächsten Dornstag vor dem heiligen Pfingstage1389 ausgefertigten Brief, nach dessen Inhalte Adolff, Erzbischof zu Mencze, Lamprecht, Bischof zuBamberg, und Syfrid von Venningen, Meister deutschen Ordens in deutschen Landen, die Misshellig-keiten zwischen den liochgebornen Fürsten Herrn Ruprecht dem altern, und Ruprecht dem jüngern,Herzogen in Beyern einerseits, dann den Städten, welche den Bund auf dem Rine, in Eisassen, undin der Wetteraw mit einander halten andererseits, in Güte beilegen. G. zu Heidelberg an santJacobs des heiligen Zweltlbodten Abend. (.c. S.)
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