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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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140923. Juni

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25, Juni

1. Juli

Der Tecliant Ölte von Milcz und das Capitel des Stiftes zu Wirczburg reversiren dass ihnenBiscliofT Johanns Schloss, Stadt und Amt Karinstadt für 30,000 rheinische Gulden mit Vorbehalt desWiederkaufrechtes verkauft habe. G. Suntag vor Johanns Baptista.

Fridrich Graf und Herr zu Ilennenberg, Fridrich Schenk Herr zu Limpurg und Ricliolf vonElma entscheiden die Streitigkeiten zwischen dem Bischof Johann von Wiirzburg und dessen Dom-capitel dahin, dass das Capitel dem ßischoffe 2 Pl'andtschaften, jede zu 1000 11. auslnse, der Ilars-torferin zu Nürnberg 600 11., den Volzner ebenda 600 II , dem Ililpolt von Meienthal 250 11., demErkinger von Sawnsheim zu Kottenheim 300 11., dem Capitel zu Haug 300 11., dem Otto Vogt vonSalzburg 800 11., dem Ricliolf von Elma 1000 11 , dem Heintz Stumpf 850 fl., dem Reinhard vonNussiken 900 fl., dem Ade] von Kottenheim und seinen Vettern, die Karlstadt inne haben, 3000 11.und mehre kleine Schuldfristen zahlen sollen, wogegen der BischotT dem Domcapitcl Schloss Karl-burg und Stadt Karlstadt, das dieses erkauft hat, übergeben, und es nicht mit dem 8ten und I2tenPfenning belästigen wird. Das Domcapitcl übergiebt bis nächst'S. Peters Cathedratag die von ihmum 16000 11. einzulösenden Schlösser Klingenberg und Prossclsheim dem Bisch olTe, und stellt hicfürBürgen. D. eod, d. (c. 4 S.)

Lnsarus der Jud verpflichtet sich den Bürgern zu Kempten, welche ihn mit Weib und Kindals Bürger aufgenommen haben, jährlich 10 rheinische Gulden als Steuer zu entrichten, dann Harnasch,unzerbrochen kelch, nass Hut und plutig Hass weder zu kaufen noch als Pfand zu nehmen, fernerden Bürgern zu Kempten das Pfund Heller um wöchentlich 2 Heller und den rheinischen Gulden um3 Heller zu leihen. Siegler: Egg Swaub Stadfamman zu Kemptun. G. am Zinstag nach Johans Tagzu Sunwenden. (c. S.)

Erhärt Marschalk zu Ilirsperch erkennt nach erholter Kundschaft durch Eberhart Mistelbeck,Niclas Pisbanger Stadtrichter zu Eystct, hinsichtlich der Irrungen zwischen Katharina von Secken-dorf Abtissin zu S. Walpurg in Eystet einerseits und Heinrich dem Hofstelter zu Pemfelt ander-seits wegen etlicher Rechte zu Pemfelt, wie folgt: Die Smidstadt und die Flur zu Pemfelt sollenwechselseitig ein Jahr von der Abtissin zu S. Walpurg und das andere Jahr von Uainrich dem Ilof-stetter verliehen worden; das Schenken in diesem Dorfe soll frei scyn und kann Jeder schenken deres verwesen mag; wer ein altes Haus in diesem Dorfe abbrechen will, soll, wenn er hinter dergenannten Abtissin oder hinter dem Ilofstetter gesessen ist, 12 Pfenninge entrichten; die Padstubezu Pemfelt soll nur von dein Ilofstetter, das Forstlehen und Schergenamt aber nur von der Abtissinzu S. Walburg verliehen werden. G. des Montags nach Johanns Tag zu Sunbenden. (c. Sig.)

Ruprecht der römische' König enthebt Dietrich Fuchs Ritter des ihm übertragenen Schutzes desKlosters Ebrach, weil derselbe von eigenem Geschäfte solch Zwietracht, Feindschaft und Kriege habe,darum er desselben Schutzes nicht wohl für gesin möge. G zu Heidelberg vf den Montag nachPeter und Pauls Tage, (c, 1 Sig.)