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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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1108

6. Nov.

7. Nov.

8. Nov.

9. Nov.

13. Nov.

14. Nov.

Stephan, Ffalzgraf bey Rhein und Herzog in Bayern, und seine lliithe, Johann Abt zu Keis-lieim, Ulrich der Burggraf, Doradechant, Heinrich der Neithart, Offieia], Domherrn zu Augsburg, Ililpoltder Frawnberger zu Prun, Hofmeister der herzoglichen Gemahlinn, und Wilhelm der Schenk vonSnaitpach vergleichen die Streitigkeiten zwischen Friedrich den Fraunberger, Domdechant zu Freysingfür sich und gesammtes Kapitel daselbst eines Theils, und den Domherrn AVillielin Scliilbaz andernTheils dahin, dass der letztere, als in Bann befindlich, seine Pfründe nicht fordern soll, wenn er aberaus den Bann verkündet wild, er fürbas, wann er seine Pfründe verdient, haben soll was ein andererDomherr zu Freysingen hat, und das Kapitel Gunst und Ilülf dazu thun soll. G. zu Ingolstat anEritag vor sannd Martins tag. (c. S.)

Abbas S. Stephani eollafor parochialis ecclesiae in Massbach, et Richardus deMassbach rectorecclesiae ibidem mutuam sibi securitatem in bonis et redditibus stipulantur. D. septima die Noveinb.

Fridrich Burggrave zu Zusmarshausen verkauft an das Kapitel zum Tum zu Augspurg dieVogtei und das Gericht über die Güter desselben zu Fleynhausen. Mitsieglcr: Wilhalm der Schraieher.G. am nechsten Donrstag vor St. Martinstag. (c. 2 S.)

Der Burgermaister und die Bürger zu Passau verpflichten sich hinsichtlich ihrer Ansprüchean den Bischof Jörg zu Passau sich in die Entscheidung der hierüber aufzustellenden Spruchleute zufügen. G. des Freitags vor Marteins Tage. (Viditnus.)

Hanns Rewter Landrichter in der Grafschaft zu Hirsperg erkennt auf Vorbringen des Vor-sprechen Wielant Swelcher Pflegers zu Graispach mit vollem Gewalt des Herzogs Ludweigs wegenDarnicderliegen des Landgerichts zu Graispach, dass die Leute dieses Gerichts nicht bei des Purg-graflen Landgericht zu Nüremberg, sondern bei dem Landgerichte zu Ilirsperch auf unbestimmte ZeitRecht nehmen, und die errichteten Gerichtsbriefe an aller stat Kraft haben sollen. G. zu Gaymers-haim des Eritags nach sand Marteins tage.

Hans Stepekch und Margret seine Hausfrau übergeben an den Herzog Heinrich in Bayernihren Sitz und Gut zu Salmansperg, ihre 3 Höfe zu Furt und ihre Höfe und Güter zu Steppach,Häselpnch, Ohern-Miinchen, Zell, Wingelspach, Geirsheim, Synspacli, Satzhoven, Ranafzhoven, Nyder-München, Goldarn, Langenwisen, Schalchstorf, Habramb, dann ihr Haus und Badstube zu Landshutnebst 6 Tagwerk Wismat, und behalten sich vor, diese Güter bis kommende Lichtmessen um 1400Gulden wieder zu lösen, ausserdessen Alles dieses des genannten Herzogs gekauftes eigenes Gutseyn soll. Mitsiegler: Heinrich der Lewbenstorffer, und Hans der Tobelhaimcr. G. am Mittwochennach Marteins Tag. (c. 3 Sig.)

Quittung des Königs Ruprecht für Bürgermeister, Rath, und die Burger der Stadt zu Roten-burg auf der Tauber, über die für Martini 1408 bezahlt erhaltene 400 Gulden Reichsstadtsteuer.G. zu Heidelberg auf die nechsten Mitwochen nach sand Martinstag des heiligen Bischoffs.