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12 : (Continuationis VIII) (1849) 1408 - 1422
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1408

und Leute mit llaub, Mord und andern Landfriedensbrüchen von etlichen Knechten beschädigt wordenseyen, zu Recht: es sey auf dem Landfrieden von ihnen erkannt worden, dass die auf frischer Thaterwischten und gefangenen Verbrecher mit dem Schwert hingerichtet werden sollten, und zwar dieMörder soll man mit dem Schwert auch überrichten und dann auf Räder setzen. G. zu Nuerenbergam Montag nach sand Symon vnd Judas tag. (c. S.)

30. Oct.

Ruprecht röm. König und Johannes Rurggraf zu Nuremberg geben Friderich Schencken Herrn zuLimpurg als Obmann, dem Burggrafen Friderich zu Nuremberg von Seite König Ruprechts, und demGrafen Friderich zu Otingen auf Burggrafen Johanns Seite als Zusätzen Anlass über ihre Ansprüchezu einander, doch also, dass sie zu Vrbach, Begnitze und Beyerreut Kundschaft nehmen; dann auchwegen der 6000 Gulden Zugelds, die er König Ruprecht von seiner Gemahlin Erbtheils wegen beiseinem Schwager gedachten Burggrafen Johannsen zu fordern hat, von jetzt bis Pfingsten zu entschei-den. D. Nuremberg feria tercia proxima ante festum Omnium sanctorum. (c. 2 S.)

31. Oct.

Johannes cpiscopus herbipolensis fundationem vicariae B, Mariae virginis ad allare b. Mariaein capella hospitalis pauperum sancte Spiritus oppidi Augie, per Johannem Weyse, rectorem ejusdemcapellae, aere suo faetam, confirmat. D. In vigilia omnium sanctorum. (c. S.)

1. Nov.

Hans Wernstartfer und Anna seine Hausfrau übergeben an den Herzog Heinrich in Bayern ihreBriefe von Wilhalin und Jorg den Frawnbergern zum Hag die auf 2500 Gulden lauten, einen Briefvon Stephan dem Muschelrieder um 700 Gulden, und einen Brief von demselben um 500 Gulden überden Zoll zu Mospurkch, dann 5 Häuser zu Landshut, einen Hof zu Nyderchaira, einen Hof zu Giink-chofen, einen Hof zu Chugcnperg, einen Zehend zu Schenkchenöd und zu Mayrtal etc. und behaltensich vor, diese Güter nebst dem Silbergeschirr und den Kleinoden welche genannter Herzog bereitspfandweise von ihnen hat, bis nächsten Jörgen Tag um 4000 Gulden wiederzulösen, widrigenfallsAlles dieses des erwähnten Herzogs gekauftes Gut seyn soll. Mitsiegler: Hans der Pelhnimer, undJörig von Stawdach. G. an aller Heiligen Tag. (c. 3 Sig.)

2 . Nov.

Heinrich, Herzog in Bayern, bestätigt dem Bischof und Gotteshaus zu Passau die durch seineRäthe Wilhalm von Frawenhofen Ilofmaister, und Wilhalm den Aheymer zu Wildenaw durchgesehenenund richtig befundenen Abschriften der dem genannten Gotteshaus vom Kaiser Arnolf, vom KaiserOtto, (vom römischen König Albrecht, und von den Herzogen in Oesterreich Albrccht und Leupoltertheilten Briefe vom 9. September 898, 3. Januar 999, 30. November 1298, und 21. April 1368.

G. an aller Sein Tage. (Instrum, notar.)

3. Nov.

Jörig Bischof zu Passau ermächtigt seinen Bruder Albrecht von Ilohenloeh und seinen CaplanChunrad Rybstain, ihn am Freitag nach kommenden Martinstag beim kaiserlichen Hofgericht gegendie Bürger von Passau zu vertreten, wenn dieselben ihm während der Zeit nicht Genugthuung leistenwerden. Mitsiegler: Das Capitel zu Passau. G. am Samtztag nach aller Selen Tag. (c. 2 Sig.)