Achtes Buch. Drittes Kapitel.
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Körper eine gewisse Haltung, diese macht ihn geschickt zu bürgerlichenund kriegerischen Verrichtungen..
3. Unter den Staaten,, die: heute vorzugsweise in dein. Rufe ^ ^stehen, sich eifrig, um die Jugenderziehung zu bekümmern, suchen Best,einige ? die Zugend zu Athleten zu bilden, und schaden dadurch der ,.Gestalt und dem. Wachstum .der Körper,, Die Lako'nen dagegen ver- ..fallen zwar nicht in diesen Fehlers machen-aber die jungen Leute -.,,fast zu wilden Tieren durch die schweren Arbeiten, als wenn dies der,,,beste Weg zur Tapferkeit wäre. Aber es soll, wie schon oft gesagt.ist, /die Erziehung überhaupt nicht einseitig bloß auf einen einzigenund auch nicht auf diesen Zweck allein gerichtet sein. Und wenn man
ihn auch zugeben wollte, so wird er dadurch doch nicht einmal er- -reicht, j Denn weder bei den Tieren, noch bei den Völkern sehen wirdie Tapferkeit im Gefolge der wildesten, sondern sie findet sich mehr -bei den ruhigen und löwenartigen Charakteren/ -
4. Auch gibt es viele Völker, die zum Morden und Menschen--fressen leicht bei der Hand sind, wie die Achä'er und Henio'chen? amPo'ntus und andere im Binnenlande Vorderasiens wohnende Völker- .
3. Die Böo'tier. -
4. Sie schlossen den Faustkampf-und den das Ringen und -den --Faustkampf verbindenden Gesamtkampf-. (Pankra'tion)- von .den körperlichen.-- >Übungen auS, als nur für Athleten von Profession und nicht für künftigeKrieger passend.
5. Die Heniochen und ihre Nachbarn, die Achäer, wohnten in Ko'l-chis an der Mündung des Pha'siS. und da, wo der Kaukasus unmittelbarans Meer tritt. Sie waren, entfernt von aller hellenischen Kultur, dieunversöhnlichsten Feinde der Helle'nen und.als .wilde Strandräubsr.undKorsdreü verrufen. Die Namen Achä« und Heniochen sind chellSnisiert.(S.-Otfr. Müller, Drcho'menos, S. 282.) -Der'-Geograph -Stra'bon er- -zählt, (Xl, .S. 495> von diesen Völkern:-ihr Land, sei hafcnlos-mnd,ge-birgig, „Sic leben von Seeraub, wozu sie dünne, iischmals und leichte ,.!Bote haben, die etwa fünfundzwanzig, selten im ganzen dreißig Menschen ,fassen.können und welche von den Griechen „Kgma'rai" (Deckbote) ge-nannt werden. -Damit überfallen sie in Flotten-vereint-bald Frachtschiffe/'-'-bald eine Landschaft oder Stadt, als gefürchtete Meerbeherrscher, die über-,all an der Küste ihre Schlupfwinkel und Naubhehler haben." Selbst dieRömer konnten dies unbändig wilde und grausame Gesindel nicht zurOrdnung .bringen,..-das,zu Aristoteles' Zeit noch Menschenfresserei übte.Vgl."Alexander Kapp a, a. O.