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4 (1895) Politik
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Aristoteles, Politik.

8. Nun ist ferner auch das Leben überall zwischen Arbeit undMuße, zwischen Krieg und Frieden geteilt; und ebenso -sind dieThätigkeiten teils auf das Notwendige und das Nützliche, teils aufdas Schöne gerichtet. Die Wahl wird hier ebenso ausfallen müssen,wie bei den Teilen der Seele und den aus ihnen hervorgehendenHandlungen: man wird sich für den Krieg entscheiden um des Friedenswillen, für die Arbeit um der Muße willen, für das Notwendigeund Nützliche des Schönen wegen.

9. Auf dies alles hat der Staatsmann zu achten, und seineGesetzgebung sowohl den Teilen der Seele, als auch den daraus

d. h. er zerfällt in den phantastischen und den leidenschaftlich-begehrenden(epithymetischen) Teil. Da der Philosoph in der Anwendung seinerTe'rnuni nicht immer strikt ist, so mag er auch bei dem zweiten Teile dieUnterabteilungen den theoretischen und praktischen Teil genannt haben.Somit ergibt sich folgendes Schema:

a. Seele.

d. Teil, d-r Vernunft Hot. Unvernünftiger Teil, der auf di-

Stimme der Vernunft aber Horen kann.

Phantastischer Teil. Epithymetischer

Theoretische Vernunft. Praktische Vernunft.

Sowohl k als x können der Vernunft Gehör geben, und können ihr nichtGehör geben. Somit ergeben sich in allem rrgrEei;) sechs Handlungen:aus cl, aus s, zwei aus t und zwei aus A. Diese hat Aristoteles imSinne, wenn er vonallen Handlungen" spricht. Unter dem Aus-druckjene zwei" versteht er die Handlungen aus ä und o und rechnetvon k und 8 diejenigen dazu, welche, obschvn phantastische und leiden-schaftliche Handlungen, dennoch von der Vernunft beeinflußt worden sind.