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Aristoteles Politik.
mente di eser bcidcnVerfassungenderMehrzahl angehören. Nirgendsfinden sich der Edelgeborenen und dabei vorzüglichen Bürger hundertin einer Stadt; Reiche und Arme dagegen gibt es überall in Menge.Es ist daher ein großer Fehler, die eine oder die andere Art derGleichheit überall absolut durchführen zu wollen, und die Beweisedafür liefert die Geschichte. Keine auf solchen Grundlagen errichteteVerfassung ist von Bestand, weil es natürlich unmöglich ist, daß einzu Anfang und im Prinzip begangener Fehler im weiteren Fort-gange ein anderes Ende hat, als ein unglückliches. Daher mußman in einigen Stücken die Verhältnisse nach der numerischen, inanderen nach der Gleichheit, wie sie aus dem Verdienste hervorgeht,ordnen.
8. Sicherer indessen und gegen Revolutionen geschützter, alsdie Oligarchie, ist die Demokratie. Im Schoße der Oligarchieenruhen von Hause aus die Keime einer zwiefachen Revolution, dereinen, welche die Oligarchen gegen einander, der zweiten, die siegegen das Volk machen, während in den Demokratieen das Volk sichnur gegen die oligarchische Partei erhebt. Gegen sich selbst steht dasVolk nicht auf; es fehlt an dem dazu treibenden Elemente, wenig-stens sind derartige bürgerliche Unruhen ganz unbedeutend. Dazukommt, daß die Verfassung desjenigen Staates, in welchem derMittelstand das Übergewicht hat, bekanntlich die dauerhaftesteunter allen diesen Verfassungen, der Demokratie näher steht alsder Oligarchie.
Staate der Edelsten und Besten angedeutet. Nicht vollendet in ihremWesen und von nur kurzer Dauer hat diese Staatsform gleichwohl daSWesen der Hellenen gefestigt und ihre sittlichen Begriffe vertieft. DieErinnerung an ihr Verdienst erhielt sich mehr oder weniger bei allenspäteren Politikern des Altertums. Die Darstellung der griechischen Aristo-kratie gehört zu den schönsten Partieen von Dnnckers Geschichte desAltertums. Man verzl. Band UI, S. 582 ff.