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4 (1895) Politik
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Aristoteles, Politik.

einigen Staaten sind auch nicht bloß diejenigen Vollbürger, welcheden Dienst als Schwerbewaffnete" thun, sondern auch diejenigen,welche einen solchen Dienst gethan haben. So war es bei denMaliern", während zu Obrigkeiten bei ihnen die im aktiven Kriegs-dienste stehenden bestellt wurden. Za, es bildete sich bei den Hellenennach Abschaffung des Königtums der erste Stand aus Kriegern, undzwar waren es anfänglich solche, die zu Noß dienten denn Kraftund Übermacht verlieh im Kriege die Reiterei, während bei deindamaligen Mangel an Taktik das schwere Fußvolk zu nichts nützewar; die hierauf bezüglichen Kenntnisse und taktischen Regeln aberhatten die Alten nicht, und daher lag ihre Hauptstärke in der Reiterei.Als aber mit dem Wachstume der Staaten auch das schwerbewaffneteFußvolk mehr Bedeutung gewann, da stieg auch die Zahl der Voll-bürger, und daher erklärt es sich, warum die Alten das, was wirjetzt Republiken nennen, Demokratieen nannten. 10. Daß aberdie alten Staaten Oligarchieen und Königsstaaten waren, ist ganznatürlich. Die Bevölkerung war gering, ein zahlreicher Mittelstandalso nicht vorhanden, und so ließ sie sich, unbedeutend als Volksmasse,und wenig geschätzt in ihrer militärischen Organisation, die Beherr-schung von ihren Oberen ruhig gefallen. So viel über die Ursache,warum es mehrere Verfassungen gibt, warum mehr derselben vor-handen sind, als es Namen von ihnen gibt (denn es gibt nicht bloßeine einzige Demokratie u. s. f.); so viel ferner über die Unterschiede,und warum sie eintreten, sowie über die im ganzen genommen besteVerfassung, wonach wir schließlich auch noch bestimmten, welche Ver-fassungen sonst mit Rücksicht auf diejenigen, die unter ihnen lebensollten, für die brauchbarsten zu halten waren.

10. Die Bewaffnung derselben besteht in Schild, Helm, BrustpanzerBeinschienen, Schwert und Lanze.

11. Am Ö'ta und im Flußthal des Hellada (Sperchi'nsl: Müller,Dorier I, 43.