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4 (1895) Politik
Entstehung
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Drittes Buch. Neuntes Kapitel.

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denn er wirft darin seinen Mitbürgern vor, das; sieden Vater-landsverräter Pi'ttakus der friedlichen, schwer heimgesuchtcn Stadtzum Tyrannen gesetzt mit vollem Beifallsjubel". Diese monar-chischen Negierungssormen nun waren und sind wegen ihres tyran-nischen Charakters despotische, aber wegen ihres Ursprunges ausfreier Wahl königliche Formen.

7. Eine vierte Art der königlichen Alleinherrschaft aber bildetdas aus der Zustimmung der Beherrschten hervorgegangene landes-übliche und gesetzlich-erbliche Königtum der heroischen Zeit. 6Weil hier die Herrscher die ersten Wohlthäter der Menge in denThätigkeiten des Friedens und des Krieges gewesen waren, oder weilsie ein Zusammenleben herstellten oder ein Landgebiet erwarben, somachte man sie dafür freiwillig zu Königen, und ihre Nachkommenzu rechtlichen Erbnehmern ihrer Gewalt. Ihre Macht bestand in demOberbefehle im Kriege, sie hatten das Opferrechtst soweit die Opfernicht priesterlich waren, und demnächst sprachen sie Recht. Zn letztererFunktion leisteten einige zuvor einen Eid, andere nicht. Der Eid be-stand in der Emporstreckung des Scepters. 9. Diese Könige derHeroenzeit nun verwalteten fortdauernd die Angelegenheiten derStadt und die einheimischen und auswärtigen Angelegenheiten.Später aber gaben sie selbst manches auf, anderes wurde ihnen vonden Völkern entzogen, und so blieben ihnen meist nur die Opfer-verrichtungen. Wo aber ein noch der Rede wertes Königtum bestand,da hatten sie von den auswärtigen Angelegenheiten nur noch denOberbefehl im Kriege.

6. DicS ist das Königtum bei Homer.

7. Die Könige brachten die StaatSoPfer, bei der Ernte, bei Ab-schließung von Verträgen, vor dem Beginne der ersten Schlacht, und sonst.Hier opfern sie nicht als Hausherren in der Familie, sondern für den ganzenStaat. Das priesterliche Opfer ist an ein bestimmtes Heiligtum geknüpft,dem der Priester vorsteht. S. Schömann, a. a. O.

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