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Aristoteles, Politik.
Vermögens. Entweder muß nun versucht werden, auch in allendiesen Dingen die Gleichheit einzuführen oder einen Durchschnitts-satz, oder inan muß alles lassen.
13. Auch erhellt aus seiner Gesetzgebung, daß er nur dieGründung eines kleinen Staates im Auge hat, wenn wirklich dieHandwerker sämtlich Staatssklaven sein und keinen wesentlich denStaat nutbildenden Bestandteil ausmachen sollen. Wenn aber allediejenigen, welche Handwerksarbeiten für Staatszwecke Herstellen,Staatssklaven sein sollen, so* muß es in der Art sein, wie inEpida'mnoZ b, oder wie in Athen Diopha'ntos^ diese Einrichtunganordnen wollte. — Aus diesen Mitteilungen möchte sich wohlschon hinlänglich ersehen lassen, worin Phaleas in seiner Verfassungetwa das Richtige getroffen und worin er geirrt hat.
Fünftes Kapitel.
Hippo'damos, derSohndes Eu'rpphon aus Milet — (derselbe,welcher auch die Abteilung der Städte nach Straßen und Quar-tieren erfand und durch Anlegung gerader Straßen und Plätzeden Peirä'eus abteilte, ein Mann, der aus Ehrgeiz auch sonst in:Leben der Übertreibung huldigte, so daß er wegen der Pflege seinesvollen Haarwuchses und dessen kostbarer Verzierung, sowie dadurch,daß er in Winter- und Sommerzeit zwar einfache aber warmeKleidung trug, bei einigen in den Ruf übertriebener Eleganz kam,und der dabei für einen tiefen Naturphilosophen gelten wollte) —dieser war der erste Privatmann, der es unternahm, etwas überdie beste Staatsverfassung zu sagen.
2. Er gab zu seinem Staate zehntausend Bürger und teilte ihnin drei Teile. Den ersten bildeten die Handwerker, den zweiten dieAckersleute, der dritte hatte das Land zu verteidigen und führte dieWaffen. Auch das Landgebiet teilte er dreifach, so daß ein Teil für
9. Stadt auf einer Landzunge der Küste von Jllyrien.
10. Diophantos, athenischer Staatsmann und Redner, vielleicht ausder Zeit des Philipp von Makedonien. Von seinem hier erwähnten Gesetzes-vorschlage wissen wir nichts Weiteres.