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4 (1895) Politik
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Aristoteles, Politik.

Ackersleuten freie Verfügung über ihr Eigentum gegen Entrichtungeiner Abgabe, obgleich es auf der Hand liegt, daß diese sich vielschwieriger zeigen und dünkelvoller sein werden, als hier und daHelollen, Pene'sten und Sklaven.

14. Aber auch darüber, ob diese Einrichtungen gleichmäßigeine notwendige Folge aus seinem Systeme sind oder nicht, istnichts bestimmt, ebensowenig über das, was damit zusammenhängt:welche Verfassung diese Menschenklasse haben, welche Erziehungsie erhalten, nach welchen Gesetzen sie leben soll. Es ist diesaber ebensowenig leicht ausfindig zu machen, als es einen un-wesentlichen Unterschied ausmacht, wie diese Leute beschaffen sind,wenn die Gemeinschaft mit den Staatsaufsehern dabei bestehensoll. Und wenn der Gesetzgeber auch hier Frauengemeinschaftneben getrenntem Eigentums einführt, wer wird die Wirtschaftim Hause führen, wie die Männer die ihrige auf den Feldern?Und wird bei den Ackersleuten Frauen- und Gütergemeinschafteingeführt, dann ist die Schwierigkeit dieselbe.

15. Es ist ferner auch ungereimt, aus einem Vergleiche mitdem Tierleben zu folgern, daß Frauen und Männern dieselbenVerrichtungen oblägen, da doch bei den Tieren gar keine Haus-wirtschaft besteht. Auch die Anordnung der Obrigkeiten bei So-krates hat ihre sehr bedenklichen Seiten. Es soll nach ihm dieRegierung immer in denselben Händen liegen. 6 Darin liegt aberder Kenn zur Revolution selbst bei Leuten, die gar kein Selbst-gefühl besitzen, geschweige denn bei kühngesinnten und kriegerischenMännern. Er kann freilich nicht anders, als denselben Personenimmerfort die Regierung lassen; denndas von der Gottheit stam-mende Gold" ? ist nicht abwechselnd bald diesen bald jenen in dieSeele gelegt, sondern immer denselben. Nach ihm nämlich erhaltengleich bei der Geburt die einen Gold, die anderen Silber zugemischt,Erz und Eisen aber die dereinstigen Handwerker und Ackersleute.

6. Die Philosophen sollen regieren. S. Plato, Staat VI, zuAnfang und VII, p. 520.

7. Wiederholung eines platonischen Ausdruckes in Plato's Staat III,p. 415, wo der Mythus von dieser Art der Menschenbildung mit ver-schiedenen: Metallzusatze erzählt wird.