Erstes Buch. Drittes Kapitel.
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nützlichen Besitzgegenstände, deren Einsammlung möglich ist, als dieseunerläßliche Grundlage beschaffen.
9. Auch scheint allerdings der wahre Reichtum in diesen Dingenzu bestehen. Denn das zu einem angenehmen Leben genügende Maßdieser Art von Besitz ist nicht unbegrenzt, wie So'lon in seinerDichtung meint, wenn er sagt:
Reichtum hat kein Zieh das sicher den Menschen gesetzt sei —
sondern es gibt hier wohl ein solches, so gut wie in den übrigenTätigkeiten, bei denen nirgends ein Werkzeug an Zahl oder Größeunendlich ist. Der Reichtum aber ist eine Fülle solcher ökonomischenund politischen Werkzeuge. Daß also für den Verwalter des Hauses,sowie für den Staatsmann eine Art von naturgemäßer Erwerbskunstexistiert, und warum, ist erwiesen.
10. Aber es gibt noch eine Art von Erwerbskunst, welche manvorzugsweise, und zwar mit Recht, die Kunst Kapitalvermögen zuerwerben heißt. Sie ist es, durch welche die Grenzen von Reichtumund Besitz anscheinend in eine unendliche Ferne gerückt werden, unddie wegen ihrer nahen Stellung zu der besprochenen nach einer vonvielen geteilten Ansicht für ein und dieselbe gilt mit jener. Sie istaber weder eins mit der genannten,noch auch sehr fern von ihr. Die einevon ihnen ist von der Natur hervorgebracht, die andere hingegen nicht,sondern vielmehr Produkt einer gewissen Routine und Geschicklichkeit.
11. Wir wollen für ihre Betrachtung von folgendem Stand-punkte ausgehen. Die Benutzung eines jeden Besitzgegenstandes istnämlich eine doppelte. In beiden wird das Ding als solches benutzt,aber nicht in derselben Weise als solches. Der erste Gebrauch ist derdirekte, dein Dinge eigentümliche, der andere dagegen nicht und derNatur des Dinges fremd, wie man z. B. einen Schuh zum Anziehenund zum Tauschmittel brauchen kann. Zn beiden Fällen wird derSchuh benutzt. Denn wer an einen andern, welcher der Schuhe be-darf, diese für Geld oder Lebensmittel zum Tausche hingibt, benutztzwar den Schuh als Schul/, aber nicht in der ihm eigentümlichen
6. Da er ihn läßt, wie er ist. Würde er ihn zerschneiden und dasLeder verkaufen, so würde er nicht inehr als Schuh benutzt.