Erstes Buch. Zweites Kapitel.
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auch dem Hauswirtschaflswescn die ihm augemesscneu Werkzeugenicht fehle». Nun gibt cs teils unbeseelte, teils beseelte Werkzeuge,wie für de» Steuermann das Steuerruder ein unbeseeltes, der Unter-steuermann ein beseeltes Werkzeug ist. Denn der Handlanger ver-tritt die Stelle eines Werkzeuges in den Künsten. Gerade so ist nunauch ein Stück, das man besitzt, ein Werkzeug zum Leben, der Besitzeine Fülle von Werkzeugen und der Sklave eine Art von beseeltemBesitzstück und überhaupt jeder Diener ein Werkzeug statt vieler.
5. Freilich wenn ein jedes Werkzeug aufs Geheiß oder gardasselbe im voraus erratend sein Werk verrichten könnte, wie das dieStatuen des Dä'dalus, sagt man, thaten, oder die Dreifüße desHephäfftus, von denen der Dichter b singt, daß sie „ganz von selbst indie Versammlung der Götter rollten" — wenn so auch die Webe-schiffe selbst webten, und die Zitherschlägel die Zither schlügen, dannfreilich brauchten die Baumeister weder Handlanger, noch die HerrenSklaven. Die eigentlich so genannten Werkzeuge sind nun Werkzeugezum Hervorbringen und Produzieren, das Besitzstück aber ist einpraktisches, zu einem Gebrauche verwendbares Werkzeug. Denn vondem Webeschiff wird mir noch etwas anderes außer seinem Gebrauche,von dem Kleide aber und dem Bette nur der Gebrauch allein.
6. Da nun Produktion und Gebrauchsverwendung spezifischverschieden sind und beide gleichwohl Werkzeuge bedürfen, so muß auchbei diesen dieselbe Verschiedenheit stattfinden. Lebens aber heißtbrauchen und verwenden, nicht produzieren; folglich ist auch der Sklaveein Handlanger in den Dingen, die zu einem Gebrauche verwandtwerden. Das Besitzstück steht nun in demselben logischen Verhältnis,wie der Begriff „Teil".^ Denn er ist nicht nur Teil von etwasanderm, sondern auch schlechthin abhängig von diesem andern, und
3. Ven diesen ans Räderrollen stehenden wunderbaren Dreifüßen desHcphästus erzählt „der Dichter" (so schlechtweg heißt Home'r iimncrj inder J'liaS XVIII, V. 373—376. Einen Teil des hier von Aristoteles alsunmöglichen Wunsch ausgcsprocbenen, beginnt jetzt die Dauipfkrast undElektrizität zu erfüllen. So sind die Märchcnwünsche der MenschheitAndeutungen einstiger Erfüllung!
4. Im Lünne der Subsistenz.
5 Der Sklave ist nach Aristoteles ein beseelter, aber trennbarer Teildom Herrn.