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4 (1895) Politik
Entstehung
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Aristoteles, Politik.

ferner nicht lückenhaft und seine Unversehrtheit aus den zu er-gänzenden Worten des vorletzten Satzes leicht zu beweisen. So-dann aber hat Forchhammer auf das Überzeugendste dargethan,daß jene im vierten Buche vorkommenden Erwähnungen desKönigtums und der Aristokratie sich auf das siebente und achteBuch gar nicht beziehen können, daß Aristoteles ferner in derParenthese der Stelle von IV, 2 ausdrücklich selbst die Erklärungbeifügt, in welchem Sinne er behaupte, in den früheren auchschon von der Aristokratie gehandelt zu haben, und daß endlichdes Königtums und auch der Aristokratie in dem vorangegangenendritten Buche (im vierzehnten, zehnten, zwölften, im dreizehntenbis achtzehnten Kapitel) oft genug Erwähnung geschieht. Dasweitere mag man in der Forchhammerschen Schrift selbst Nach-lesen. Wir schließen uns den Ergebnissen derselben mit vollerÜberzeugung an und wünschten nur, daß in der Übersetzung wiein den Anmerkungen dieselben mehr sichtbar geworden wären.

Daß aber so scharfsinnige und gründliche Gelehrte unterItalienern, Franzosen und Deutschen den Gedanken einer not-wendigen Umstellung der Bücher der Politik mit solcher Ausdauerfestgehalten habe», das erklärt sich, abgesehen von dem Grund«der nicht zureichenden Kenntnis des Ganzen der AristotelischenPhilosophie, aus einer sehr einfachen Ursache: aus der entschiedenenMangelhaftigkeit des Aristotelischen Stils und der Darstellungs-weise des Philosophen. Denn um es einmal dreist auszusprechen es wäre für einen etwas geübten Stilisten unserer Zeit eineleichte Sache, politische Lehrsätze in einen solchen Zusammenhangzu bringen und in den Beziehungen auf die vorangegangenenErörterungen so deutlich zu sein, daß Mißverständnis und Irrtumnicht Vorkommen könnten. Daß dergleichen aber bei AristotelesVorkommen kann, liegt, wenn auch die Möglichkeit der Verschiebungeinzelner Abschnitte bei den merkwürdigen Schicksalen dieses soalten Werkes nicht ganz abgeleugnet werden soll, an derDarstellung in dieser Politik, über welche einige Andeutungennötig sind.