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4 (1895) Politik
Entstehung
Seite
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Einleitung. Zweites Kapitel.

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des dritten Buches ausgesprochen, und so blickt denn auch dieserTeil zu dem Gipfel des Ganzen hinauf.

Aber das Leben verlangt sein Recht, und da auf der ganzenBreite desselben nicht immer die besten Verfassungen, sonderndie nächstbesten in erster, zweiter und dritter Ordnung und nichtselten auch die entarteten, die Parekbasen, angetroffen werdendie ihrenteils auch wieder nicht alle gleich schlecht sind, soist es notwendig, auch diese zu betrachten. Und so werden dennim vierten Buche vorzugsweise Oligarchie und Demokratie unddann auch die Tyrannis behandelt und die drei Staatsgewaltengefunden. Nach des Philosophen gewissenhafter Würdigung desBestehenden widmet er diesen Staaten der Wirklichkeit seine volleund ernste Beachtung. Er weist nach, welchen Revolutionen sieausgesetzt sind, und gibt an, was sie erhält, wie er in der Ethikversprochen hat; und sein Revolutions- und besonders das Tyrannen-kapitel (V. 9), an welchem letzteren sich Machiavelli in seinemkrinoixs" geschult hat, gehören zu dem Interessantesten, wasaus dem Altertum auf uns gekommen ist. Dies bildet den Inhaltdes fünften Buches, an welches sich das sechste ganz naturgemäßanschließt. Denn da die bestehenden Staaten der Griechen sichfast alle zu mehr oder minder guten Oligarchien und Demo-kratieen in der Wirklichkeit gestaltet hatten, so beschäftigt er sichin dem sechsten Buche vorzugsweise mit der Organisation derRegierung in diesen Verfassungen. Und erst nachdem er so demBestehenden die ausgedehnteste Würdigung hat zu teil werdenlassen, in welcher wiederum eine Fülle der geistreichsten Bemer-kungen und Anregungen verbreitet ist, erst dann wendet er sichseinem erhabenen Ziele, derbesten Verfassung" in denbeiden letzten Büchern des Werkes zu.

Dies wären in großen Zügen die Umrisse der Komposition.Sie kann es an Trefflichkeit mit jedem modernen Werke auf-nehmen.

Dies Verdienst einer künstlerischen Komposition hat manjedoch bis auf die neueste Zeit dem Werke so wenig zuerkennen