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Aristoteles, Politik.
absolut besten (h «ir^s?) wird immer fest gehalten. ^ Wenn
diese Verfassungen aus der Art schlagen, so entstehen ihre Parek-basen. Die Parekbase des Königtums ist die Tyra'nnis, dieder Aristokratie die Oligarchie, die verschlechterte Politie endlichist die Demokratie. — Hierauf zählt er die Arten eines Teilesdieser Verfassungen auf. Das beste Königtum ist das Voll-königtum, in welchem der König wie ein göttlicher Mann alleindie ethischen Tugenden im Verein mit den dianoetischen besitztund mit jener oben erwähnten architektonischen Tugend, welcheschöpferisch wirkt und Verhältnisse bildet, allein ausgestattet ist.Zn der Aristokratie gibt es solcher Individuen, in denen dieTugend des Mannes mit der des Bürgers zusammenfällt, schonmehr. Es ist eben die Herrschaft der Besten, nicht etwa, wieder heutige Sprachgebrauch will, die Herrschaft eines besonderenStandes. Wenn nun auch diese Besten nicht alle zu gleicherZeit regieren, so können sie doch nacheinander regieren, und als-dann können auch die Regierten als Bürger die erwähntenTugenden üben. Die „Politie" endlich ist eine glückliche Mischungvon oligarchischen und demokratischen Formen. Alle drei „richtigen"Verfassungen sind aber keine absolut besten. Das Beste hat sichnicht der Gesamtheit ihrer Teile bemächtigt, sie sind nur teilweisedie besten und stehen der absolut besten in der Art nach, wieder Teil dem Ganzen nachsteht. Das Dasein solcher guten Ver-fassungen kann wohl in einem einzelnen Falle konkrete Wirklichkeitgewinnen, und dann ist es ein großes Glück, solchen Regierungenzu gehorchen; aber die innere Naturnotwendigkeit und die absoluteVollkommenheit gehen ihnen ab. Denn es entbehren in ihnenzuviel Menschen jene Vereinigung edler geistiger Thätigkeit mitder vollkommenen Tugend in einem vollkommenen Leben, welchesdas Ziel des besten Staates ist. Dies Ziel kann aber nur durchErziehung und Unterricht erreicht werden. Dies ist am Schlüsse
2. Politik IV, 1.